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Arte und Vodafone einigen sich über Einspeiseentgelte

20.04.2020 - Der jahrelange Streit über die sogenannten Einspeiseentgelte zwischen den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und Vodafone ist beendet. Als letzter Sender einigte sich der Kulturkanal Arte mit dem Kabelnetzbetreiber, wie dieser mitteilte.

Zum Jahresanfang 2013 hatten die öffentlich-rechtlichen Sender ihre Zahlungen an die Kabelnetzbetreiber Vodafone und Unitymedia eingestellt. Sie leiteten aus dem "Must-Carry"-Prinzip eine Pflicht der Kabelbetreiber zur unentgeltlichen Verbreitung ab. Diese sahen das anders, der Rechtstreit war seither vor unterschiedlichen Gerichten ausgetragen worden.

Bereits 2018 hatten sich Vodafone und Unitymedia mit ARD und ZDF in außergerichtlichen Vergleichen geeinigt. Unitymedia gehört seit August 2019 zu Vodafone, Anfang 2020 wurde die Marke "Unitymedia" vom Markt genommen. Zuletzt hatte sich Ende 2019 das Deutschlandradio mit Vodafone auf einen Vergleich verständigt.

Durch die Zusammenarbeit wollen der Düsseldorfer Telekommunikationskonzern und der europäische Kulturkanal Arte die Verbreitung und Nutzung von Inhalten auf den Kabel-TV-Plattformen von Vodafone noch komfortabler und attraktiver machen, wie Vodafone mitteilt. Im ersten Schritt sei die Integration digitaler Komfortfunktionen wie beispielsweise "Instant Restart", das Zurückspringen an den Anfang einer laufenden Sendung, vorgesehen. Zudem sollen Vodafone-TV-Kunden auf der TV-Plattform GigaTV bald direkten Zugang zur ARTE Mediathek erhalten.


 

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