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Fortschritte beim schnellen Internet via Satellit in Stuttgart

„Eine leistungsfähige, flächendeckende Anbindung an schnelles Internet ist für Baden-Württemberg als Wirtschaftsstandort unverzichtbar. Auch der Ländliche Raum muss eine entsprechende Kommunikationsinfrastruktur erhalten. Daher wollen wir die Breitbandinitiative Baden-Württemberg fortführen, indem wir sie - gestützt auf die bisherigen Erfahrungen - an den neuen technischen Entwicklungen ausrichten.“ Dies erklärten Ministerpräsident Winfried Kretschmann und der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Alexander Bonde anlässlich der deutschlandweiten Inbetriebnahme des leistungsstarken Eutelsat KA-Satelliten in Stuttgart. Eine flächendeckende Breitbanderschließung des Landes erfordere, so der Ministerpräsident, die Nutzung aller verfügbaren leitungsgebundenen und leitungsungebundenen Techniken. Kupfer- und Glasfaserleitung, Funk und Satellit müssten gemäß ihrer jeweiligen Stärken und der örtlichen Besonderheiten zum Einsatz kommen, um der Nachfrage nach Breitbanddienstleistungen der Wirtschaft und der Privathaushalte gerecht zu werden. Einen wichtigen Baustein in diesem Technologiemix stelle auch der Satellit dar, da er fast jeden Ort erreiche. Zum Empfang auf der Erde muss zudem keine aufwändige, teure Infrastruktur aufgebaut werden. Der KA-Satellit als derzeit leistungsstärkster Breitband-Satellit stellt den Nutzern bis zu 10 Megabit pro Sekunde (MB/s) im Download und bis zu 4 MB/s im Upload zur Verfügung.
Der Präsident der Landesanstalt für Kommunikation (LFK), Thomas Langheinrich sieht in der neuen Satellitentechnologie gerade für den Ländlichen Raum einen wichtigen Baustein im Technologie-Mix, da Glasfaseranschlüsse mit High Speed Infrastruktur in vielen Gebieten auf Grund der hohen Investitionskosten noch einige Zeit auf sich warten ließen. „Hier ermöglicht der Satellit vielen den schnellen Zugang ins Internet.“ Für die mobile Kommunikation vor allem von Bewegtbild-Angeboten als „wahre Bandbreitenfresser“ setzt der LFK-Präsident auf die Umsetzung neuester Mobilfunktechnik. „Hier erwarten wir vom Ausbau der neuen LTE-Netze im Rahmen der Digitalen Dividende spürbare Fortschritte für den Ländlichen Raum – schließlich haben sich die Mobilfunkanbieter bei der Frequenzvergabe konkret in die Pflicht nehmen lassen.“
 

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