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Unitymedia stärkt Triple Play

Der Kölner Kabelnetzbetreiber Unitymedia mit Netzen in Nordrhein-Westfalen und Hessen gewinnt im zweiten Quartal dieses Jahres insgesamt 99.400 Abonnements für Internet, Telefon und Kabelfernsehen hinzu (plus 37 Prozent zum Vorjahr). Die 4,6 Millionen Kunden im Versorgungsgebiet abonnieren insgesamt rund 6,3 Millionen Dienste. 17,4 Prozent der Kunden haben ein sogenanntes Triple-Play-Angebot abonniert. Der Umsatz liegt bei 695.4 Mio. US-Dollar, in Westeuropa bei ,24 Mrd. US-Dollar. Während die TV-Kundenbasis mit 4,5 Millionen Fernsehkunden stabil gehalten werden konnte, stiegen die Breitbandabonnements auf 894.600 Internet- und 892.500 Telefonabos, ein Plus von 54.500 beziehungsweise 53.700 neuen Abonnements gegenüber dem ersten Quartal 2011 (plus 31 Prozent zum Vorjahr). 43.800 Kunden wechselten vom analogen zum digitalen Fernsehen; die Digitalisierungsrate liegt nun bei knapp 37 Prozent. Von den Haushalten mit digitalem Kabelanschluss haben sich bereits 38 Prozent für mindestens ein Pay-TV-Produkt und/oder den HD-Rekorder respektive Digitalen Videorekorder (DVR) entschieden. Mit 95 Prozent aller 8,7 Millionen erreichbaren Haushalte ist annähernd das gesamte Netz rückkanalfähig ausgebaut; davon sind bereits 7,2 Millionen Haushalte auf den Übertragungsstandard EuroDOCSIS 3.0 aufgerüstet, der Downloadgeschwindigkeiten von aktuell bis zu 128 Mbit/s ermöglicht. Wie Mike Fries, CEO des Mutterkonzerns Liberty Global, betonte, soll die Übernahme von Kabel Baden-Württemberg noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Liberty Global verzeichnet für das erste Halbjahr 2011 einen Umsatz von rund 5 Mrd. US-Dollar (plus 16%) und einn Vorsteuergewinn von 1,1 Mrd. US-Dollar (plus 75 Prozent). Wie Fries
betonte, ist dies auch die guten Ergebnisse der UPC-Beteiligungen in Westeuropa wie Unitymedia zurückzuführen. Die Liberty Global - Gruppe schiebt rund 23,7 Mrd. US-Dollar Schulden und Verpflichtungen vor sich her.
 

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