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St. Moritz will Glasfasernetz nach Open-Access-Ansatz realisieren

02.06.2020 - Die Oberengadiner Gemeinde St. Moritz beabsichtigt, zusammen mit Swisscom ein FTTH-Glasfasernetz nach dem Open-Access-Ansatz zu realisieren. Der Netzbetreiber vermietet dabei seine Glasfaser-Anschlussleitungen diskriminierungsfrei an alle interessierten Telekomanbieter, so dass im Einzugsgebiet nur ein Glasfasernetz gebaut werden muss.

Neben der Swisscom sollen weitere nationale und regionale Dienstleister das Netz nutzen können und so für Wettbewerb sorgen. So hat die Swiss Fibre Net AG (SFN) bereits vor einiger Zeit eine Absichtserklärung mit der Gemeinde St. Moritz unterzeichnet, wonach eine Partnerschaft mit SFN eingegangen werden soll, sobald der Netzbau beschlossen ist. Über SFN kommen die Telekomanbieter Sunrise und Salt auf das Netz der Oberengadiner Gemeinde.

"Die Zusammenarbeit mit St. Moritz Energie ist für SFN, ein Gemeinschaftsunternehmen lokaler und regionaler Energieversorger der Schweiz, ein weiterer Schritt im Rahmen der Erschliessung der Schweizer Gemeinden mit einem homogenen, standardisierten, modernen, flächendeckenden und offenen Schweizer Glasfasernetz", meint Andreas Waber, CEO der Swiss Fibre Net AG.

Bedingung für die Kooperation ist die Zustimmung des St. Moritzer Stimmvolks. Die Abstimmung ist im Herbst 2020 vorgesehen. Der Baubeginn wird für 2021 angestrebt. Das nahenzu flächendeckende Netz soll gestaffelt bis spätestens Ende 2025 für die Kundinnen und Kunden zur Verfügung stehen.

 

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