Schwarze Bildschirme nach Analogumstieg?
In knapp 140 Tagen endet das analoge Satellitenfernsehen. In Hunderttausenden von Wohnzimmern und in vielen Hotels, Krankenhäusern und Wohnanlagen drohen ab 1. Mai 2012 schwarze Bildschirme, wenn nicht rechtzeitig auf digitalen Empfang umgestellt wird. Davor warnten die gfu - Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik, Deutsche TV-Plattform und hightech presseclub am 29. November 2011 im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung zum Stand der Analogabschaltung in Deutschland. Zwar wissen viele Betroffene inzwischen über die bevorstehende Umstellung Bescheid, handeln aber noch nicht in ausreichendem Maße. Das trifft insbesondere auf viele Betreiber analoger Gemeinschaftsanlagen zu, wie eine aktuelle Studie der Deutschen TV-Plattform zeigt.
Wolfgang Elsäßer, Mitglied des Vorstands der Deutschen TV-Plattform und Geschäftsführer von ASTRA Deutschland, stellte eine aktuelle Studie der Deutschen TV-Plattform zu Kenntnisstand und Handlungsbereitschaft der Anlagenbetreiber in Hotels, Krankenhäuser und Wohnanlagen vor – mit teils dramatischen Ergebnissen. Ein Viertel der Anlagen arbeiten noch mit analoger Technik. Die Hälfte der Befragten kannte das Abschaltdatum nicht. Ein Drittel der Betreiber analoger Anlagen wusste nicht, dass sie von der Umstellung betroffen sind. Rund 40 Prozent der Betroffenen wussten nicht, welche Maßnahmen sie ergreifen sollten. „Hier besteht dringender Handlungsbedarf. Besonders frappierend sind die Defizite in der Hotelbranche", sagte Elsäßer. Dass die Umrüstung in den meisten Fällen leicht ist, verdeutlichte Herbert Strobel, Vorsitzender des ZVEI-Fachverbands Satellit & Kabel und Geschäftsführer ASTRO Strobel Kommunikationssysteme GmbH: "Vielfach reicht der Tausch der analogen Satelliten-Empfangsbox gegen eine digitale. Sinnvoll für den Kunden ist in diesem Zusammenhang aber die
Überlegung, den Umstieg gleich für die Umstellung auf das zukunftstaugliche HDTV zu nutzen." Anders sieht es bei den Betreibern von Gemeinschaftsanlagen aus. Die Umrüstung der Kopfstellen ist wesentlich aufwändiger. „Wir empfehlen allen Anlagenbetreibern, unmittelbar zu handeln, denn die winterlichen Witterungsbedingungen erschweren in den nächsten Monaten die Arbeiten auf dem Dach. Wer zu lange wartet, wird zudem mit Termin-Engpässen bei den Installationsbetrieben konfrontiert", erklärte Herbert Strobel.
Wolfgang Elsäßer, Mitglied des Vorstands der Deutschen TV-Plattform und Geschäftsführer von ASTRA Deutschland, stellte eine aktuelle Studie der Deutschen TV-Plattform zu Kenntnisstand und Handlungsbereitschaft der Anlagenbetreiber in Hotels, Krankenhäuser und Wohnanlagen vor – mit teils dramatischen Ergebnissen. Ein Viertel der Anlagen arbeiten noch mit analoger Technik. Die Hälfte der Befragten kannte das Abschaltdatum nicht. Ein Drittel der Betreiber analoger Anlagen wusste nicht, dass sie von der Umstellung betroffen sind. Rund 40 Prozent der Betroffenen wussten nicht, welche Maßnahmen sie ergreifen sollten. „Hier besteht dringender Handlungsbedarf. Besonders frappierend sind die Defizite in der Hotelbranche", sagte Elsäßer. Dass die Umrüstung in den meisten Fällen leicht ist, verdeutlichte Herbert Strobel, Vorsitzender des ZVEI-Fachverbands Satellit & Kabel und Geschäftsführer ASTRO Strobel Kommunikationssysteme GmbH: "Vielfach reicht der Tausch der analogen Satelliten-Empfangsbox gegen eine digitale. Sinnvoll für den Kunden ist in diesem Zusammenhang aber die
Überlegung, den Umstieg gleich für die Umstellung auf das zukunftstaugliche HDTV zu nutzen." Anders sieht es bei den Betreibern von Gemeinschaftsanlagen aus. Die Umrüstung der Kopfstellen ist wesentlich aufwändiger. „Wir empfehlen allen Anlagenbetreibern, unmittelbar zu handeln, denn die winterlichen Witterungsbedingungen erschweren in den nächsten Monaten die Arbeiten auf dem Dach. Wer zu lange wartet, wird zudem mit Termin-Engpässen bei den Installationsbetrieben konfrontiert", erklärte Herbert Strobel.
Wolfgang Posewang 07.12.2011

