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BUGLAS: Deutsche EU-Ratspräsidentschaft muss digitalen und ökologischen Wandel gleichermaßen vorantreiben


Zum Beginn der deutschen EU-Ratspräsidentschaft am 1. Juli 2020 spricht sich der Bundesverband Glasfaseranschluss (BUGLAS) nachdrücklich für einen entschlossenen Einsatz zugunsten der Nachhaltigkeitsziele der Staatengemeinschaft aus. Dem Glasfaserausbau kommt dabei aus Sicht des BUGLAS im europäischen Green Deal eine sektorenübergreifende Schlüsselrolle zu.

Glasfasernetze unverzichtbar für Green Deal

Glasfasernetze weisen die höchste Energieeffizienz aller Übertragungstechnologien auf und können damit – bei nahezu unbegrenzter Skalierbarkeit der Leistungsfähigkeit nach oben – zu einer erheblichen Reduzierung der CO2-Emissionen beitragen, so der BUGLAS. "Der Ausbau von Glasfasernetzen ist ein unverzichtbarer Eckpfeiler des European Green Deal. Die Technologie selbst ist umweltschonend. Darüber hinaus brauchen digitale und klimaschonende Technologien anderer Bereiche latenzarme Steuerung und höchste Übertragungsgeschwindigkeiten, um Emissionen senken zu können", betont BUGLAS-Geschäftsführer Wolfgang Heer.

So sollen gemäß Green Deal im Verkehrsbereich die Emissionen bis 2050 um 90 Prozent verringert werden. Notwendig dafür sind automatisierte und vernetzte Mobilitätssysteme, um Staus zu vermeiden und Autonomes Fahren zu ermöglichen. Zudem, das ist während der Corona-Pandemie mehr als deutlich geworden, kann ein erheblicher Anteil des Straßenverkehrs gänzlich dadurch vermieden werden, dass Menschen dezentral arbeiten können – eine entsprechend leistungsfähige Kommunikationsanbindung vorausgesetzt.

Für eine ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft spielen Big Data und die Vernetzung von Recyclinganlagen eine wichtige Rolle. Denn etwa die Hälfte der gesamten Treibhausgasemissionen sind nach Auffassung der EU unter anderem auf die Rohstoffgewinnung und die Verarbeitung von Materialien zurückzuführen.

Folgerichtig stehen Digitalisierung und Klimaschutz auf der Agenda der deutschen EU-Ratspräsidentschaft. "Die deutsche Ratspräsidentschaft sollte den digitalen und ökologischen Wandel, sollte die weitere Ausgestaltung des Green Deals energisch vorantreiben. Wichtig ist, dass die europäischen Institutionen hier Hand in Hand gehen. Die Zielmarke steht, jetzt müssen die notwendigen Maßnahmen ergriffen werden", so Heer abschließend.


 

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