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Startschuss zum geförderten Breitbandausbau durch Tele Columbus in Halle

07.07.2020 - Die Stadt Halle in Sachsen-Anhalt hat offiziell die Mittel der Breitbandförderung zur Umsetzung des geplanten Breitbandausbaus erhalten. Die zur Tele Columbus AG gehörende Tochtergesellschaft HL komm Telekommunikations GmbH mit ihrer Marke PŸUR Business wird nun bis Mitte 2022 die Glasfasererschließung für jene Stadtgebiete umsetzen, die bislang über keine ausreichend schnellen Internet-Zugänge verfügen. Die HL komm hatte im November 2019 den Zuschlag für das Projekt erhalten.

Ausbau mit Technologiemix

Das glasfaserbasierte Stadtnetz wird im Zuge des Projekts an 3.000 Schulen, Privathaushalte und Gewerbebetriebe herangeführt. Realisiert wird die verbesserte Anbindung durch unterschiedliche Technologien: Für private Nutzer werden die Glasfaserleitungen bis an die Gebäude oder Verteiler verlegt. Schulen und Gewerbebetriebe erhalten direkte Glasfaserverbindungen bis an das Firmen- bzw. Schulnetzwerk. Damit stehen den Privathaushalten künftig mindestens 50 Mbit/s Downloadrate, den Unternehmen mindestens 100 Mbit/s im Down- ebenso wie im Upload und den Schulen sogar bis zu 1.000 Mbit/s Downloadrate zur Verfügung.

In Zusammenarbeit mit lokal ansässigen Tiefbauunternehmen werden hierfür neue Glasfasertrassen auf einer Gesamtlänge von rund 100 Kilometern entstehen.

Die Finanzierung des Vorhabens erfolgt mit öffentlichen Fördermitteln zur Schließung der Wirtschaftlichkeitslücke. Die Förderung durch die Breitband-Fonds der EU und das Land Sachsen-Anhalt beläuft sich auf 10,5 Millionen Euro.

In Kooperation mit denWohnungsunternehmen versorgt Tele Columbus mit ihrer Marke PΫUR bereits jetzt mehr als 100.000 Haushalte in Halle mit Fernsehen, Internet und Telefon per Breitbandkabel, so Tele Columbus. Um die wachsenden Datenmengen zu bewältigen und die Verlässlichkeit des Netzes zu erhöhen, habe Tele Columbus in den vergangenen 24 Monaten erhebliche Investitionen in das glasfaserbasierte Stadtnetz getätigt, teilte das Unternehmen im November 2019 mit.



 

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