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Bundesminister Andreas Scheuer gab den Startschuss für den geförderten Breitbandausbau in der Altmark (Foto: BMVI)

Größtes öffentlich geförderte Ausbauprojekt in Sachsen-Anhalt gestartet

07.07.2020 - Im Norden Sachsen-Anhalts ist das flächenmäßig größte Breitband-Ausbauprojekt gestartet, das öffentlich gefördert wird. Mit der Förderung von Bund und EU in Höhe von 135 Millionen Euro sollen mehr als 30.000 Haushalte, fast 2.900 Unternehmen und rund 770 Institutionen, davon 57 Schulen, mit einem Gigabit-Anschluss auf Glasfaserbasis versorgt werden. Aufgrund der EU-Vorgaben müsse das Netz im Sommer 2022 fertig sein, sagte Landrat Michael Ziche (CDU).

Zudem sollen mit dem Glasfasernetz intelligente Ampelsteuerungen umgesetzt sowie auf lange Sicht die Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs mit digitalen Fahrplänen ausgestattet werden, welche Ankunfts-/Abfahrtszeiten in Echtzeit abbilden.

Die Landkreise Altmarkkreis Salzwedel und Stendal hatten sich bereits 2017 mit mehreren Gemeinden zum Zweckverband Breitband Altmark (ZBA) zusammengeschlossen. Die Altmark gehört zu den am dünnsten besiedelten Regionen Sachsen-Anhalts. Das Bundesland nahm 2019 deutschlandweit den letzten Platz bei der Breitbandverfügbarkeit ein.





 

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