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VIAVI-Studie: Transparentere Netzwerkinfrastrukturen dringend nötig

17.07.2020 - Ohne höhere Transparenz von Netzwerkinfrastrukturen kann weder die Cybersicherheit noch die Reaktionsgeschwindigkeit im Support entscheidend verbessert werden. Das ist laut dem Netzwerkspezialisten VIAVI Solutions das wichtigste Ergebnis seiner 13. "State of the Network"-Studie.

Die diesjährige Erhebung mache außerdem deutlich, wie stark sich die veränderten Lebensumstände aufgrund der COVID-19-Pandemie, die wachsende Anzahl an Remote-Arbeitsplätzen und die zunehmende Bedrohung durch Cyberkriminalität auf die Arbeit von IT-Spezialisten auswirkten.

Anforderungen an Monitoring sind gestiegen

  • Zentrales Ergebnis der Studie sind gestiegene Anforderungen an das Netzwerkmonitoring: 73 Prozent der Befragten sind sich einig, dass ohne einen umfassenden Einblick in die Netzwerkinfrastruktur weder die Cybersicherheit noch die Reaktionsgeschwindigkeit im Support entscheidend verbessert werden kann.
  • Überdies hinterlässt vor allem der Trend zum Remote Working deutliche Spuren: Fast 60 Prozent der Netzwerk- und Sicherheitsteams wünschen sich eine verbesserte Transparenz der Endnutzer-Erfahrung, um der wachsenden Anzahl der Remote-Arbeitsplätze gerecht werden zu können. Erstmals seit Beginn der Erhebungen vor 13 Jahren wird zudem auch im Troubleshooting das Verständnis der Endnutzer-Erfahrung als größte Herausforderung angesehen. Rund 47 Prozent aller Befragten stimmen hierin überein.
  • Eine weitere wichtige Erkenntnis: Noch immer schützen sich Unternehmen nicht hinreichend vor Cyber-Bedrohungen. Vielmehr wächst mit der Komplexität der Netzwerkinfrastrukturen auch die Zahl gefährlicher Sicherheitslücken. Das zeigt exemplarisch das Beispiel IoT. So gibt mehr als die Hälfte der über 400 Teilnehmer der Studie (54 Prozent) an, dass in ihren Betrieben schon heute IoT-fähige Geräte eingesetzt werden, weitere 24 Prozent geben an, dass die Einführung IoT-fähiger Geräte innerhalb der nächsten zwölf Monate geplant ist. Gleichzeitig stehen derzeit jedoch nur 57 Prozent der IoT-Anwender adäquate Lösungen zur Geräteüberwachung zur Verfügung.

Die komplette VIAVI-Studie in englischer Sprache kann hier heruntergeladen werden: www.stateofthenetwork.com


 

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