
(Symbolbild; Foto: Shutterstock)
DNS:NET baut Glasfasernetz mit Open Access in Brandenburg
25.07.2020 - Das Berlin/Brandenburger Unternehmen DNS:NET versorgt nach eigenen Angaben weit über 40.000 Haushalte im Berliner Umland mit Glasfaser-Anschlüssen. In den kommenden Wochen starten in der brandenburgischen Gemeinde Eichwalde weitere Tiefbauarbeiten und über 70 Kilometer Leerrohrverlegung in Kooperation mit den örtlichen Firmen, so dass im Anschluss daran die Glasfaser direkt bis ins Haus gelegt werden kann.
Im Falle von Eichwalde habe man sich aufgrund seiner langjährigen Bedarfsanalysen, der Erfahrung bei der Versorgung unterversorgter Regionen und seiner eigenen Glasfasernetzstruktur mit dem Brandenburger Gigabitring für den eigenwirtschaftlichen Ausbau entschieden, so das Unternehmen. Die ersten Technikstandorte zum Anschluss an den Brandenburger DNS:NET Glasfaserring würden derzeit aufgebaut. In Folge könnten so die demnächst die ersten 200 Einwohner von Eichwalde den 1-Gigabitanschluss nutzen. Mit 40 Kilometern Tiefbau und 400 Kilometern Glasfaserkabeln werde die Kommune so ein Vorreiter in puncto Zukunftssicherung. Im nächsten Schritt könnten bereits über zweitausend Gebäude direkt angebunden werden.
FTTH mit Open Access
Der Ausbau mit FTTH erfolgt in Eichwalde als offenes Glasfasernetz, so dass die Nutzer frei über die Anbieter entscheiden und auf Wunsch nach 24 Monaten wechseln können. Das Paket von DNS:NET beinhaltet 1 GBit/s Download und 500 MBit/s Upload inklusive FRITZ!Box, Telefon-Flatrate ins deutsche Festnetz sowie Android TV-Box und ein HD TV-Paket.
Der Standort Eichwalde
Die amtsfreie Gemeinde im Landkreis Dahme-Spreewald in Brandenburg hat über 6.400 Einwohner und liegt direkt an der südöstlichen Stadtgrenze von Berlin. Sie zählt mit 2,8 km² zu den flächenkleinsten Gemeinden in Brandenburg mit der zweithöchsten Bevölkerungsdichte.
Claudia Boss-Teichmann 25.07.2020

