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Freuen sich über den Start des Glasfaserausbaus: (v.l.) die ENNI-Vorstände Stefan Krämer und Dr. Kai Gerhard Steinbrich sowie die Bürgermeister Harald Lenßen, Frank Tatzel, Dr. Christoph Landscheidt und Christoph Fleischhauer (Foto: ENNI)

Glasfaserausbau am Niederrhein startet

14.09.2020 - Im Gebiet des Regionalversorgers Enni fiel der Startschuss für den geförderten Glasfaserausbau. Um das Infrastrukturprojekt voranzubringen, haben sich die vier niederrheinischen Gemeinden Moers, Neukirchen-Vluyn, Kamp-Lintfort und Rheinberg zusammengeschlossen. Der Ausbau soll bis 2023 abgeschlossen sein.

"Die Deutsche Telekom steht in den Startlöchern. Noch in diesem Monat wird sie mit den Tiefbauarbeiten beginnen", gaben die Vorstände der ENNI Stadt & Service Niederrhein AöR (ENNI) Stefan Krämer und Kai Gerhard Steinbrich bekannt. Vorangegangen war eine dreijährige Planungsphase.

Mehr Zuspruch auch wegen Corona?

Finanziert wird der Ausbau aus Fördergeldern in Höhe von 29 Millionen Euro, die die ENNI von Bund und Land zugesprochen bekommen hatte, wie der Regionalversorger mitteilt. Das Interesse an den Anschlüssen sei groß: Rund 2000 förderfähige Adressen hatten die Kommunen insgesamt angeschrieben, von denen sich mehr als drei Viertel für den kostenlosen Anschluss entschieden haben. Das Unternehmen vermutet, dass es aufgrund von Corona eventuell nochmal mehr Zulauf gegeben habe, da viele Menschen im Homeoffice festgestellt hätten, wie wichtig schnelles Internet sei.

Ausbau bis 2023

Bis März 2023 will die Telekom nun die sogenannten weißen Flecken der vier Städte mit einem flächendeckenden Breitbandnetz mit Übertragungsraten von bis zu 1.000 Mbit/s erschließen. Insgesamt profitieren rund 4.000 Haushalte, 300 Unternehmen und 66 Schulstandorte von dem Glasfaserausbau. Den Anfang macht die Telekom im Moerser Süden. Im Herbst 2021 soll der erste Netzabschnitt in Betrieb gehen.
 

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