Kabel Deutschland stärkt Umsatz mit Bestandskunden
Kabel Deutschland hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2012/13 seinen Wachstumskurs fortgesetzt. Dazu Vorstandsvorsitzender Adrian v. Hammerstein in Unterföhring: „Die Nachfrage nach unseren attraktiven Premium TV- und Breitbandprodukten ist unverändert hoch. Wir verzeichnen erneut gute Zuwachsraten bei den Abonnements, bei Umsatz und Ergebnis. Besonders erfreulich ist das Netto-Ergebnis, das mit 66 Mio. Euro deutlich zugelegt hat“.
Der Umsatz des Unternehmens wuchs im ersten Quartal um 7,7 Prozent auf 444 Mio. Euro (Vorjahr 412 Mio. Euro). Im Q.1 des Vorjahres lag das Plus noch bei 5,8 Prozent. Gleichzeitig konnte Kabel Deutschland erneut einen erheblichen Gewinnsprung erzielen. Das Netto-Ergebnis (Gewinn nach Steuern) erhöhte sich auf 66 Mio. Euro, was einem Ergebnis je Aktie von 0,74 Euro entspricht. Im vergleichbaren Vorjahresquartal lag der Netto-Gewinn noch bei 8 Mio. Euro und das Ergebnis je Aktie bei 0,09 Euro. Kabel Deutschland hat im Berichtsquartal insgesamt 116 Mio. Euro (Vorjahr 77 Mio. Euro) investiert. Die auf den Umsatz bezogene Investitionsquote lag bei 26,1 Prozent. Damit investiert der Kabelnetzbetreiber aktuell jeden vierten Euro Umsatz in sein Geschäft.
Die Zahl der Abonnements stieg zum 30. Juni 2012 gegenüber dem Vorjahr um 843 Tausend auf 13,7 Millionen (Vorjahr 12,8 Millionen). Die darin enthaltenen Neuen Dienste, bestehend aus Premium TV, Internet und Telefon, machen mit knapp fünf Millionen Abonnements bereits mehr als ein Drittel aller Abonnements bei Kabel Deutschland aus. Die Zahl der Abonnements für Neue Dienste stieg im Jahresverlauf bis zum 30. Juni 2012 um nahezu eine Million. Am 30. Juni 2012 unterhielt das Unternehmen insgesamt 8,5 Millionen Kundenbeziehungen (Vorjahr 8,7 Millionen). Die Zahl der direkten Kunden, die entweder als Endkunde oder über die Wohnungswirtschaft versorgt wurden, stieg gegenüber dem Vorjahr leicht und belief sich auf 7,5 Millionen. Der Rückgang bei der Gesamtkundenzahl ist ausschließlich auf die gesunkene Zahl der indirekten Kabelanschlusskunden zurückzuführen, die über andere Netzbetreiber mit dem Signal von Kabel Deutschland versorgt werden. Da indirekte Kunden einen niedrigen monatlichen Umsatz pro Kunde aufweisen, wirke sich diese Entwicklung nur geringfügig auf Umsatz und Ergebnis aus, hieß es in Unterföhring.
Von den rund 15,3 Millionen im Netz von Kabel Deutschland anschließbaren Haushalten waren am 30. Juni 2012 12,9 Millionen oder 84 Prozent für Internet- und Telefonnutzung aufgerüstet. Bereits zehn Millionen dieser aufgerüsteten Haushalte können mit dem DOCSIS 3.0-Standard versorgt werden, der schnelles Internet mit Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s erlaubt. Die Zahl der Internet- und Telefon-Abonnements erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 533 Tausend auf 3,2 Millionen am 30. Juni 2012 (Vorjahr 2,7 Millionen). Diese Abonnements wurden von 1,7 Millionen Kunden (Vorjahr 1,4 Millionen) gebucht. Allein im Q.1 2012/13 stieg die Zahl der Internet- und Telefonkunden um 65.000. Nach wie vor bucht die überwiegende Zahl der Breitbandkunden die Bündelprodukte von Kabel Deutschland bestehend aus Internet und Telefon. Neben den Breitbandprodukten trugen die Premium TV-Angebote (Pay TV und digitale HD-Videorekorder) maßgeblich
zum Unternehmenserfolg bei: Im Vergleich zum Vorjahr konnte das Unternehmen die Zahl seiner Premium TV-Abonnements um 465.000 steigern und verzeichnete am 30. Juni 2012 insgesamt 1,8 Millionen Premium TV Abonnements. In dieser Zahl sind die 688.000 Privat HD Abonnements (Private TV-Sender in HD Qualität, die seit Oktober 2011 buchbar sind) nicht enthalten.
Der durchschnittliche Monatsumsatz pro Kunde stieg im Q.1 um 1,40 Euro auf 15,38 Euro. Immer mehr Kunden buchen neben dem Kabelanschluss weitere Produkte von Kabel Deutschland. So abonnierte am 30. Juni 2012 ein Kunde im Durchschnitt 1,60 Produkte des Unternehmens. Ein Jahr zuvor waren es noch 1,47 Produkte.
In den zurückliegenden zwölf Monaten zum 30. Juni 2012 hat Kabel Deutschland die Netto-Finanzverbindlichkeiten um 65 Mio. Euro auf 2.738 Mio. Euro reduziert. Diese Summe entspricht einem Verschuldungsgrad des 3,4fachen EBITDA der vergangenen vier Quartale. Das Unternehmen liegt damit im angestrebten Verschuldungs-Korridor zwischen dem 3,0 und 3,5fachen EBITDA. Im Vorjahr, am 30. Juni 2011, lagen die Netto-Finanzverbindlichkeiten noch bei 2.803 Mio. Euro und entsprachen auf vergleichbarer Basis einem Verschuldungsgrad vom 3,8fachen EBITDA. Das Unternehmen verfügte am 30. Juni 2012 über Zahlungsmittel in Höhe von 486 Mio. Euro. Der hohe Barmittelbestand hängt im Wesentlichen mit der Platzierung der 400 Mio. Euro Anleihe mit Fälligkeit 2017 während des Berichtsquartals zusammen.
Der Umsatz des Unternehmens wuchs im ersten Quartal um 7,7 Prozent auf 444 Mio. Euro (Vorjahr 412 Mio. Euro). Im Q.1 des Vorjahres lag das Plus noch bei 5,8 Prozent. Gleichzeitig konnte Kabel Deutschland erneut einen erheblichen Gewinnsprung erzielen. Das Netto-Ergebnis (Gewinn nach Steuern) erhöhte sich auf 66 Mio. Euro, was einem Ergebnis je Aktie von 0,74 Euro entspricht. Im vergleichbaren Vorjahresquartal lag der Netto-Gewinn noch bei 8 Mio. Euro und das Ergebnis je Aktie bei 0,09 Euro. Kabel Deutschland hat im Berichtsquartal insgesamt 116 Mio. Euro (Vorjahr 77 Mio. Euro) investiert. Die auf den Umsatz bezogene Investitionsquote lag bei 26,1 Prozent. Damit investiert der Kabelnetzbetreiber aktuell jeden vierten Euro Umsatz in sein Geschäft.
Die Zahl der Abonnements stieg zum 30. Juni 2012 gegenüber dem Vorjahr um 843 Tausend auf 13,7 Millionen (Vorjahr 12,8 Millionen). Die darin enthaltenen Neuen Dienste, bestehend aus Premium TV, Internet und Telefon, machen mit knapp fünf Millionen Abonnements bereits mehr als ein Drittel aller Abonnements bei Kabel Deutschland aus. Die Zahl der Abonnements für Neue Dienste stieg im Jahresverlauf bis zum 30. Juni 2012 um nahezu eine Million. Am 30. Juni 2012 unterhielt das Unternehmen insgesamt 8,5 Millionen Kundenbeziehungen (Vorjahr 8,7 Millionen). Die Zahl der direkten Kunden, die entweder als Endkunde oder über die Wohnungswirtschaft versorgt wurden, stieg gegenüber dem Vorjahr leicht und belief sich auf 7,5 Millionen. Der Rückgang bei der Gesamtkundenzahl ist ausschließlich auf die gesunkene Zahl der indirekten Kabelanschlusskunden zurückzuführen, die über andere Netzbetreiber mit dem Signal von Kabel Deutschland versorgt werden. Da indirekte Kunden einen niedrigen monatlichen Umsatz pro Kunde aufweisen, wirke sich diese Entwicklung nur geringfügig auf Umsatz und Ergebnis aus, hieß es in Unterföhring.
Von den rund 15,3 Millionen im Netz von Kabel Deutschland anschließbaren Haushalten waren am 30. Juni 2012 12,9 Millionen oder 84 Prozent für Internet- und Telefonnutzung aufgerüstet. Bereits zehn Millionen dieser aufgerüsteten Haushalte können mit dem DOCSIS 3.0-Standard versorgt werden, der schnelles Internet mit Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s erlaubt. Die Zahl der Internet- und Telefon-Abonnements erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 533 Tausend auf 3,2 Millionen am 30. Juni 2012 (Vorjahr 2,7 Millionen). Diese Abonnements wurden von 1,7 Millionen Kunden (Vorjahr 1,4 Millionen) gebucht. Allein im Q.1 2012/13 stieg die Zahl der Internet- und Telefonkunden um 65.000. Nach wie vor bucht die überwiegende Zahl der Breitbandkunden die Bündelprodukte von Kabel Deutschland bestehend aus Internet und Telefon. Neben den Breitbandprodukten trugen die Premium TV-Angebote (Pay TV und digitale HD-Videorekorder) maßgeblich
zum Unternehmenserfolg bei: Im Vergleich zum Vorjahr konnte das Unternehmen die Zahl seiner Premium TV-Abonnements um 465.000 steigern und verzeichnete am 30. Juni 2012 insgesamt 1,8 Millionen Premium TV Abonnements. In dieser Zahl sind die 688.000 Privat HD Abonnements (Private TV-Sender in HD Qualität, die seit Oktober 2011 buchbar sind) nicht enthalten.
Der durchschnittliche Monatsumsatz pro Kunde stieg im Q.1 um 1,40 Euro auf 15,38 Euro. Immer mehr Kunden buchen neben dem Kabelanschluss weitere Produkte von Kabel Deutschland. So abonnierte am 30. Juni 2012 ein Kunde im Durchschnitt 1,60 Produkte des Unternehmens. Ein Jahr zuvor waren es noch 1,47 Produkte.
In den zurückliegenden zwölf Monaten zum 30. Juni 2012 hat Kabel Deutschland die Netto-Finanzverbindlichkeiten um 65 Mio. Euro auf 2.738 Mio. Euro reduziert. Diese Summe entspricht einem Verschuldungsgrad des 3,4fachen EBITDA der vergangenen vier Quartale. Das Unternehmen liegt damit im angestrebten Verschuldungs-Korridor zwischen dem 3,0 und 3,5fachen EBITDA. Im Vorjahr, am 30. Juni 2011, lagen die Netto-Finanzverbindlichkeiten noch bei 2.803 Mio. Euro und entsprachen auf vergleichbarer Basis einem Verschuldungsgrad vom 3,8fachen EBITDA. Das Unternehmen verfügte am 30. Juni 2012 über Zahlungsmittel in Höhe von 486 Mio. Euro. Der hohe Barmittelbestand hängt im Wesentlichen mit der Platzierung der 400 Mio. Euro Anleihe mit Fälligkeit 2017 während des Berichtsquartals zusammen.
Wolfgang Posewang 15.08.2012

