BUGLAS: Wirtschaftlichkeit von Glasfasernetzen über Open Access erhöhen
Mit dem Angebot von Vorleistungsprodukten auf ihren Netzen für andere Carrier können die Betreiber von Glasfasernetzen bis in die Gebäude beziehungsweise Haushalte (Fiber to the Building/Home, FttB/H) kurz- bis mittelfristig zusätzliche Deckungsbeiträge erwirtschaften. Als zentrales Vorleistungsprodukt wird sich dabei der bereits heute von der Branche akzeptierte Bitstrom (Bitstream Access Layer 2) etablieren. Diese Auffassung vertrat Wolfgang Heer, Geschäftsführer des Bundesverbands Glasfaseranschluss e. V. (BUGLAS), am Mittwoch dieser Woche in Berlin bei seinem Vortrag „Open Access: Zentraler Bestandteil der Vermarktung von modernen Breitbandnetzen“ anlässlich der Fachkonferenz „FttX – Glasfaserausbau EVU“.
„Die höchsten Investitionen beim Breitbandausbau tragen die Unternehmen, die Glasfaseranschlüsse bis in die Gebäude oder Haushalte legen“, führte Heer aus. „Denn anders als bei allen Anschlusstechnologien werden hier komplett neue Leitungsnetze verlegt.“ Daher bietet es sich nach Auffassung von Heer insbesondere für die FttB/H-Carrier an, auf den eigenen hochleistungsfähigen Netzen Wettbewerbern Zugang auf Vorleistungsebene zu marktverhandelten Preisen anzubieten und damit zusätzliche Deckungsbeiträge zur Refinanzierung der hohen Ausbauinvestitionen zu erwirtschaften. „Die Branche hat sich im vergangenen Jahr im NGA-Forum der Bundesnetzagentur auf Bitstream Access Layer 2 als zentrales Vorleistungsprodukt geeinigt und bereits Interoperabilitätsstandards für die Netzzusammenschaltung erarbeitet“, erläuterte Heer. „Auch an standardisierten Schnittstellen für die unternehmensinternen Prozesse wird mit Hochdruck gearbeitet, zum Beispiel im Arbeitskreis S/PRI, dessen Arbeit wir als BUGLAS in organisatorischer Hinsicht gemeinsam mit dem VATM intensiv unterstützen.“ Die im Markt bereits bestehenden Open Access-Vereinbarungen wie beispielsweise zwischen wilhelm.tel und Telefonica, HL komm und QSC oder Netcologne und der Deutschen Telekom zeigen nach Auffassung des BUGLAS-Geschäftsführers die betriebswirtschaftliche Sinnhaftigkeit des Angebots von Vorleistungen. „Kooperationen wie diese sind aber auch aus der gesamtwirtschaftlichen Perspektive lohnend, weil damit ein ökonomisch unsinniger doppelter Netzausbau vermieden wird“, sagte Heer abschließend.
„Die höchsten Investitionen beim Breitbandausbau tragen die Unternehmen, die Glasfaseranschlüsse bis in die Gebäude oder Haushalte legen“, führte Heer aus. „Denn anders als bei allen Anschlusstechnologien werden hier komplett neue Leitungsnetze verlegt.“ Daher bietet es sich nach Auffassung von Heer insbesondere für die FttB/H-Carrier an, auf den eigenen hochleistungsfähigen Netzen Wettbewerbern Zugang auf Vorleistungsebene zu marktverhandelten Preisen anzubieten und damit zusätzliche Deckungsbeiträge zur Refinanzierung der hohen Ausbauinvestitionen zu erwirtschaften. „Die Branche hat sich im vergangenen Jahr im NGA-Forum der Bundesnetzagentur auf Bitstream Access Layer 2 als zentrales Vorleistungsprodukt geeinigt und bereits Interoperabilitätsstandards für die Netzzusammenschaltung erarbeitet“, erläuterte Heer. „Auch an standardisierten Schnittstellen für die unternehmensinternen Prozesse wird mit Hochdruck gearbeitet, zum Beispiel im Arbeitskreis S/PRI, dessen Arbeit wir als BUGLAS in organisatorischer Hinsicht gemeinsam mit dem VATM intensiv unterstützen.“ Die im Markt bereits bestehenden Open Access-Vereinbarungen wie beispielsweise zwischen wilhelm.tel und Telefonica, HL komm und QSC oder Netcologne und der Deutschen Telekom zeigen nach Auffassung des BUGLAS-Geschäftsführers die betriebswirtschaftliche Sinnhaftigkeit des Angebots von Vorleistungen. „Kooperationen wie diese sind aber auch aus der gesamtwirtschaftlichen Perspektive lohnend, weil damit ein ökonomisch unsinniger doppelter Netzausbau vermieden wird“, sagte Heer abschließend.
Wolfgang Posewang 28.09.2012

