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VPRT: Jürgen Doetz scheidet als Präsident aus

Beim Verband für Privaten Rundfunk und Telemedien (VPRT) stehen gravierende Änderungen an. Die Mitgliederversammlung am 29. November wird dem Berliner Verband eine Satzung und eine neue Führungsstruktur verpassen. Künftig wird es einen zwölflöpfigen Vorstand geben. Das Amt des präsidenten ist nicht mehr vorgesehen. Das verkündete der langjährige VPRT-Präsident Jürgen Doetz anlässlich eines Pressegespräch am vergangenen Dientagabend.

Als Vorstandsvorsitzender stellt sich Tobias Schmid zur Wahl, er ist derzeit Vize-Präsident und hauptberuflich Bereichsleiter Medien-Politik bei RTL in Köln. Der 68-jährige Jürgen Doetz tritt nicht mehr an, soll aber auch künftig eine Rolle beim VPRT spielen. Genaueres wird der neue Vorstand nach seiner Wahl beschließen.

Doetz gehört zu den Pionieren des privaten Rundfunks in Deutschland. 1985 übernahm der ehemalige Presesprecher des rheinland-pfälzischen Kultusministers Bernhrad Vogel die Position des Geschäftsführers bei SAT.1 in Ludwigshafen. Dem Sender blieb er seinen gesamten weiteren Berufsweg treu - auch nach der Fusion mit ProSieben. Bis zum Erreichen der Altersgrenze von 60 Jahren war er im Vorstand der ProSiebenSat.1 AG für das Ressort Medien-Politik und Regulierung verantwortlich.

Die Geschäfte beim rund 140 Mitglieder zählenden zählenden VPRT führt Claus Grewenig.

 

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