
Carlos Pardo ist CEO und Mitgründer von KDPOF (Foto: KDPOF)
Optische Konnektivität soll Latenz beim Gaming verringern
27.10. 2020 – KDPOF, Anbieter von Gigabit-Konnektivität über Faseroptik, hat eine Studie durchgeführt, die den Einfluss von Heimnetzen auf Online-Spiele und Videostreaming untersucht. Bei Online-Spielen kann die Verzögerung zwischen einer Handlung, die der Spieler auszuführen beabsichtigt, und ihrer tatsächlichen Auswirkung auf den Bildschirm das Spielerlebnis völlig ruinieren. Zeiten über 150 ms sind ein inakzeptables Erlebnis, während Zahlen unter 20 ms als sehr gute Differenz gelten. „"Es gibt drei Hauptsegmente, die das Latenzniveau beeinflussen können: Online-Spieleserver, Zugriffsnetz und Heimnetz", erläutert Carlos Pardo, CEO und Mitgründer von KDPOF. "Unsere Studie hat gezeigt, dass das Heimnetz eine Schlüsselrolle für das gesamte Erlebnis spielt. Die Durchschnittswerte reichten von nur 1 ms bis zu 30 ms." KDPOF rät zu Verbindungen über optische Polymerfaser (POF). Sie böten eine sehr geringe Latenz und Jitter, ähnlich zu Ethernet, jedoch ohne sichtbare Kabelführung.
POF lässt sich leicht in jedem beliebigen Kanal im ganzen Haus installieren: in Strom-, Koaxial- oder Telefonleitungen oder leicht versteckt an Wänden, unter Teppichen oder durch Zwischendecken, so das Unternehmen. Geräte, die über Wi-Fi mit dem Netzwerk verbunden sind, würden diese Verbindung weiterhin nutzen, aber gleichzeitig von der dedizierten Geschwindigkeit von 1 Gbit/s des POF-Netzwerks profitieren. Damit sei die Wi-Fi-Geschwindigkeit überall im Haus genauso hoch wie in der Nähe des Routers.
Bedeutung niedriger Latenzzeiten für Heimnetze
Wi-Fi ist heute die beliebteste Heimnetztechnologie. Leider bietet sie wenig Kontrolle darüber, wann jeder Knoten Zugang zum Netz hat. Ein Paketverlust ist bei Diensten wie dem Web-Browsing nicht spürbar, bei Aktivitäten und Diensten mit Videos führen die Abstürze jedoch zu Latenzspitzen. Die Pakete müssen erneut übertragen werden. Dadurch dauert es länger, bis die Daten das andere Ende erreichen. Wenn ein Gerät in der gleichen Umgebung direkt mit dem Zugangsrouter über Ethernet verbunden ist, ändert sich das Bild erheblich. "Es ist nicht überraschend, dass Spieler aufgrund dieser Effekte ihre Verbindung lieber über Kabel als über Wi-Fi herstellen", fügt Carlos Pardo hinzu. "Die Verzögerungen werden mit der rapiden Zunahme von mehreren Wi-Fi-Zugangspunkten mit Wi-Fi-Mesh im Haus noch schlimmer."Optische Polymerfaser kombiniert mit Wi-Fi
Da die kabelgebundene Konnektivität nur eine vernachlässigbare Latenzzeit bedeutet, ist sie für das Heimnetz dem Wi-Fi vorzuziehen. Durch die einfache Installation, die fehlenden visuellen Nebeneffekte, die Robustheit und Stabilität ist die optische Polymerfaser die passende Lösung, um zu einem guten Online-Gaming-Erlebnis beizutragen, so KDPOF. Das optimale Heimnetz kombiniere die Vorteile eines POF-Backbones mit Wi-Fi-Zugangspunkten im ganzen Haus. Das sichere jedem Zugangspunkt eine Geschwindigkeit von 1 Gbit/s und vermeide Verluste, die bei drahtlosen Netzwerken aufgrund von Entfernung, Wänden oder Interferenzen inhärent vorhanden seien. Während die Latenzen von Wi-Fi-Verbindungen im Bereich von Millisekunden lägem, seien es bei POF Mikrosekunden, d.h. 1.000 Mal besser.POF lässt sich leicht in jedem beliebigen Kanal im ganzen Haus installieren: in Strom-, Koaxial- oder Telefonleitungen oder leicht versteckt an Wänden, unter Teppichen oder durch Zwischendecken, so das Unternehmen. Geräte, die über Wi-Fi mit dem Netzwerk verbunden sind, würden diese Verbindung weiterhin nutzen, aber gleichzeitig von der dedizierten Geschwindigkeit von 1 Gbit/s des POF-Netzwerks profitieren. Damit sei die Wi-Fi-Geschwindigkeit überall im Haus genauso hoch wie in der Nähe des Routers.
Claudia Boss-Teichmann 28.10.2020

