Discovery plant Europa-Expansion
Die amerikanische Discovery Communications Inc. prüft derzeit Übernahmen und Beteiligungen im europäischen TV-Medienmarkt, berichtet der Medienfachdienst new-business, eine Schwesterpublikation von Cable!Vision Europe. So gilt Discovery neben der Private Equity-Gruppe Providence als aussichtsreicher Kandidat im Rennen um die Übernahme der skandinavischen SBS Broadcasting-Sender, die bislang zu ProSiebensat.1 gehören. Die beiden genannten Firmen sind offenbar die einzig verbliebenen Bieter für SBS.
Zum Portfolio in Skandinavien zählen Sender wie die schwedischen Kanal 9 and Kanal 5, Norwegens TV Norge sowie Kanal 5 und Kanal 4 in Dänemark. Unterdessen solll die Private Equity-Gruppe Nordic Capital aus dem Rennen um die Senderübernahme ausgestiegen sein. Die Gebote von Discovery und Providence sollen zwischen 1,2 Milliarden und 1,3 Milliarden Euro liegen, heißt es in Branchenkreisen. ProSiebenSat.1 peile allerdings einen Verkaufserlös von 1,4 Milliarden Euro an. Bestätigt wurden die Summen indes nicht. Die unsichere Konjunkturlage in Europa sorgt bei den Bietern zurzeit offenbar für etwas Zurückhaltung. Im vergangenen Jahr hatte ProSiebenSat.1 bereits seine niederländischen und belgischen Aktivitäten veräußert.
Discovery peilt unterdessen noch andere europäische Ziele an. Der Konzern, der in Deutschland mit Sendern wie Discovery Channel (Pay-TV) und DMAX vertreten ist, hat bestätigt, dass er mit der französischen TF1-Gruppe Verhandlungen über einen Einstieg bei derem internationalen TV-Netz Eurosport führt. Man strebe eine strategische Partnerschaft mit TF1 an, so Discovery. Bei dem möglichen Eurosport-Einstieg soll es um einen Minderheitsanteil gehen, wie das 'Wall Street Journal' berichtet.
Zum Portfolio in Skandinavien zählen Sender wie die schwedischen Kanal 9 and Kanal 5, Norwegens TV Norge sowie Kanal 5 und Kanal 4 in Dänemark. Unterdessen solll die Private Equity-Gruppe Nordic Capital aus dem Rennen um die Senderübernahme ausgestiegen sein. Die Gebote von Discovery und Providence sollen zwischen 1,2 Milliarden und 1,3 Milliarden Euro liegen, heißt es in Branchenkreisen. ProSiebenSat.1 peile allerdings einen Verkaufserlös von 1,4 Milliarden Euro an. Bestätigt wurden die Summen indes nicht. Die unsichere Konjunkturlage in Europa sorgt bei den Bietern zurzeit offenbar für etwas Zurückhaltung. Im vergangenen Jahr hatte ProSiebenSat.1 bereits seine niederländischen und belgischen Aktivitäten veräußert.
Discovery peilt unterdessen noch andere europäische Ziele an. Der Konzern, der in Deutschland mit Sendern wie Discovery Channel (Pay-TV) und DMAX vertreten ist, hat bestätigt, dass er mit der französischen TF1-Gruppe Verhandlungen über einen Einstieg bei derem internationalen TV-Netz Eurosport führt. Man strebe eine strategische Partnerschaft mit TF1 an, so Discovery. Bei dem möglichen Eurosport-Einstieg soll es um einen Minderheitsanteil gehen, wie das 'Wall Street Journal' berichtet.
Wolfgang Posewang 17.12.2012

