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Thomas Eibeck war zuletzt als Leiter Breitbandkooperationen der Telekom Deutschland tätig (Foto: ENSO)

Die SachsenGigaBit geht 2021 mit neuem Geschäftsführer an den Start

30.11.2020 - Als SachsenEnergie AG wollen zwei regionale Energieversorgern in Sachsen zum 1. Januar 2021 fusionieren und dadurch zum größten kommunalen Versorger Ostdeutschlands werden. Jetzt bündelt das Unternehmen seine Glasfaser- und Telekommunikationsaktivitäten und hat dafür eine Führungskraft von der Deutschen Telekom als Geschäftsführer gewonnen: Thomas Eibeck wird ab Januar 2021 Geschäftsführer der neuen SachsenGigaBit GmbH.

Die SachsenGigaBit GmbH

Als 100-prozentige Tochtergesellschaft der fusionierten SachsenEnergie AG soll die SachsenGigaBit GmbH zum 1. Januar 2021 alle Glasfaser- und Telekommunikationsaktivitäten der ENSO Energie Sachsen Ost AG (ENSO), DREWAG - Stadtwerke Dresden GmbH (DREWAG) und desaNet Telekommunikation GmbH (desaNet) bündeln. Das Unternehmen soll mit ca. 140 Mitarbeitern alle Aufgaben des Glasfasernetzausbaus und der Breitband-Versorgung in der Osthälfte des Freistaats Sachsen sowie der Landeshauptstadt Dresden aktiv voranbringen. Neben umfangreichen Investitionsprogrammen für den Glasfaserausbau seien insbesondere auch die Schaffung attraktiver Telekommunikations-Angebote für Privat- und Geschäftskunden, Kommunen, Verbände sowie Institutionen geplant, so das Unternehmen.

Thomas Eibeck

Thomas Eibeck ist ausgewiesener Fachmann und erfahrene Führungskraft in der Telekommunikationsbranche - zuletzt tätig als Leiter Breitbandkooperationen der Telekom Deutschland. Davor hatte er Führungsfunktionen bei Vodafone, Kabel Deutschland und primacom inne. Thomas Eibeck wird gemeinsam mit dem derzeitigen desaNet-Geschäftsführer Jens Schaller ab 1.1.2021 das neue strategische Geschäftsfeld Glasfaser/Telekommunikation der SachsenEnergie AG und damit die SachsenGigaBit GmbH führen.

Die Fusion zur SachsenEnergie AG

Die Fusionsabsicht der beiden regionalen Versorgungsunternehmen ENSO AG und DREWAG GmbH war Mitte Oktober bekannt gegeben worden.

Das fusionierte Unternehmen ist dann Versorger sowohl in der Landeshauptstadt Dresden als auch in den vier Ostsächsischen Landkreisen Meißen, Sächsische Schweiz – Osterzgebirge, Bautzen und Görlitz – einem Gebiet mit ca. 1,5 Mio. Einwohnern. Die Geschäftsgebiete sind Energieerzeugung, Verteilung & Vertrieb sowie Wärme, Wasserversorgung und Glasfaser/Breitband.

Mit über 3.300 Mitarbeitern wird ein jährlicher Umsatz von rund 2,8 Milliarden Euro und eine Bilanzsumme von 2,5 Milliarden Euro erzielt. Die Fusion generiert rund 30 Mio. EUR Ertragssteigerung pro Jahr für die Anteilseigner. Die neue SachsenEnergie AG will in den nächsten zehn Jahren über 2 Milliarden EUR in die Infrastruktur von Sachsen investieren.

Die Aktionäre der SachsenEnergie sind insgesamt 169 sächsische Kommunen in folgender Struktur: Landeshauptstadt Dresden 82,3 Prozent, KBO (Bündler von 147 Gesellschaftern und 5 Treugebern) 16,3 Prozent, 16 kommunale Einzelaktionäre 1,4 Prozent.

Formal soll die Fusion zur SachsenEnergie AG und die Umgestaltung der Netze sowie Schaffung der Geschäftsfelder in der Hauptversammlung am 18. Dezember 2020 beschlossen werden. Da bereits zwei Großaktonäre dem Vorhaben zugestimmt haben - die Vertreter von 148 ostsächsischen Gesellschafter der KBO und die Landeshauptstadt Dresden - sind mit über 97 Prozent bereits gesicherter Gesamtzustimmung die wesentlichen Gesellschaftervoraussetzungen für die Umsetzung der Fusion zum 1. Januar 2021 geschaffen worden.

"Durch die Fusion schaffen wir das Energiezentrum Sachsens und zugleich den größten Kommunalversorger Ostdeutschlands. Mit dieser Chance und Verantwortung zugleich werden wir umgehen und sowohl die Energiewende als auch die Entwicklung der Versorgungsinfrastruktur, speziell auch Glasfaser, vorantreiben." betonte Dr. Frank Brinkmann, Vorstandsvorsitzender ENSO AG und Sprecher der Geschäftsführung DREWAG GmbH.
 

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