Niederländische Investoren kaufen Sacoin
Die Deutsche Glasfaser Wholesale GmbH, Tochter der Deutsche Glasfaser Gruppe, übernahm die Glasfaseraktivitäten von Sacoin zum 1. Februar. Sacoin plant, errichtet und betreibt vor allem Glasfasernetze in ländlichen Räumen. Die Deutsche Glasfaser ist eine Tochter der Deutschen Glasfaser Gruppe, die wiederum der niederländischen Investmentgesellschaft Reggeborgh angehört, die gemeinsam mit KPN denn niederländischen FTTH-Betreiber Reggefiber betreibt. Die Reggeborgh-Gruppe hat bereits in 1,4 Millionen Glasfaseranschlüsse in den Niederlanden investiert und will in den kommenden Jahren 250?000 Glasfaseranschlüsse in Deutschland ausbauen. In Deutschland hat das Unternehmen in den vergangenen Monaten insgesamt acht lokale Glasfasernetz vor allem in Nordrhein-Westfalen übernommen wie in Borken oder im Kreis Wesel, Sacoin war Ende des Vorjahres in Insolvenz gegangen, da Banken keine Kredite für den Netzausbau genehmigt hatten. Während der Insolvenzverwalter mit Investoren verhandelte, lief der Geschäftsbetrieb weiter, unter anderem mit den von der Insolvenz nicht betroffenen "Unser Ortsnetz"-Gesellschaften sowie der Sacoin Süd GmbH. Wie die Deutsche Glasfaser Gruppe bekannt gab, werden die 33 Sacoin-Mitarbeiter übernommen. Die niederländischen Investoren wollen in den kommenden Jahren 250.000 neue Anschlüsse in Deutschland legen und speziell in Schleswig-Holstein weitere Gemeindepartnerschaften eingehen.
Wolfgang Posewang 13.02.2013

