KDG verzichtet auf Tele Columbus
Die Übernahme von Tele Columbus durch Kabel Deutschland ist geplatzt: Das Bundeskartellamt hat am gestrigen Montag, den 18. Februar, seine vorläufige Einschätzung zum Zusagenangebot von Kabel Deutschland (KDG) vom 22. Januar 2013 mitgeteilt. Demnach seien die von KDG angebotenen umfangreichen Netzveräußerungen nicht ausreichend, um die wettbewerbsrechtlichen Bedenken gegen den geplanten Zusammenschluss mit Tele Columbus auszuräumen. KDG erklärte, mit diesen Zusagen an die Grenze des wirtschaftlich Vertretbaren gegangen zu sein, und geht nun davon aus, dass die geplante Akquisition von Tele Columbus vom Bundeskartellamt untersagt wird.
„Wir bedauern, dass die Bedenken des Bundeskartellamts offenbar nicht ausgeräumt werden konnten“, erklärt Ronny Verhelst, Chief Executive Officer der Tele Columbus Gruppe. Für den Fall einer Untersagung ist Tele Columbus aber ebenso gut für die eigenständige Fortführung seiner Unternehmensaktivitäten eingerichtet: „Gerade das mit Rekordwachstum abgeschlossene Geschäftsjahr 2012 zeigt, welches Entwicklungspotenzial im Multimediamarkt für Tele Columbus als integrierten Anbieter von Kabel-TV- und Telekommunikations-Diensten steckt“, so Ronny Verhelst.
Kabel Deutschland hatte die Veräußerung von Tele Columbus Netzen in Berlin, Dresden und Cottbus angeboten. Das Bundeskartellamt fordert demgegenüber, dass Kabel Deutschland fast 60 Prozent der zu erwerbenden Netze in Ostdeutschland veräußert - doppelt so viel wie von Kabel Deutschland für den Fall der Genehmigung zugesagt. Mit dem geplanten Zusammenschluss hätte Kabel Deutschland in den neuen Bundesländern über 900.000 Haushalten erstmalig Hochgeschwindigkeits-Internet über das Fernsehkabel anbieten und damit die Breitband-Infrastruktur im Osten Deutschlands stärken können. Außerdem wäre der Kabelnetzbetreiber in Nordrhein-Westfalen und Hessen in den Wettbewerb zu Unitymedia KabelBW eingetreten.
„Wir bedauern, dass die Bedenken des Bundeskartellamts offenbar nicht ausgeräumt werden konnten“, erklärt Ronny Verhelst, Chief Executive Officer der Tele Columbus Gruppe. Für den Fall einer Untersagung ist Tele Columbus aber ebenso gut für die eigenständige Fortführung seiner Unternehmensaktivitäten eingerichtet: „Gerade das mit Rekordwachstum abgeschlossene Geschäftsjahr 2012 zeigt, welches Entwicklungspotenzial im Multimediamarkt für Tele Columbus als integrierten Anbieter von Kabel-TV- und Telekommunikations-Diensten steckt“, so Ronny Verhelst.
Kabel Deutschland hatte die Veräußerung von Tele Columbus Netzen in Berlin, Dresden und Cottbus angeboten. Das Bundeskartellamt fordert demgegenüber, dass Kabel Deutschland fast 60 Prozent der zu erwerbenden Netze in Ostdeutschland veräußert - doppelt so viel wie von Kabel Deutschland für den Fall der Genehmigung zugesagt. Mit dem geplanten Zusammenschluss hätte Kabel Deutschland in den neuen Bundesländern über 900.000 Haushalten erstmalig Hochgeschwindigkeits-Internet über das Fernsehkabel anbieten und damit die Breitband-Infrastruktur im Osten Deutschlands stärken können. Außerdem wäre der Kabelnetzbetreiber in Nordrhein-Westfalen und Hessen in den Wettbewerb zu Unitymedia KabelBW eingetreten.
Wolfgang Posewang 19.02.2013

