
Der Sebnitzer Oberbürgermeister Mike Ruckh und Dr. Frank Brinkmann, zukünftiger Vorstandsvorsitzender der SachsenEnergie, bei der Vertragsunterzeichnung für den Breitbandausbau (Foto: ENSO)
Fusion der SachsenEnergie vollzogen und Startschuss für geförderten Breitband-Ausbau
21.12.2020 - Mit der SachsenEnergie AG wird es ab dem 1. Januar 2021 mit 3.300 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 2,8 Milliarden Euro der nach Unternehmensangaben viertgrößte Kommunalversorger Deutschlands entstehen. Die im Oktober angekündigte Fusion der beiden regionalen Versorgungsunternehmen ENSO AG und DREWAG GmbH wurde jetzt am 18. Dezember auf der Aktionärs-Hauptversammlung beschlossen.
Wichtiger Unternehmensgrundsatz sei die Gleichbehandlung von Stadt und Land bei allen Versorgungsstandards, wie beispielsweise Glasfaserausbau und Gigabit-Versorgung, kündigte das Unternehmen an. Die Glasfaser- und Telekommunikationsaktivitäten werden ebenfalls zum 1. Januar 2021 in der SachsenGigaBit GmbH unter der Geschäftsführung von Thomas Eibeck gebündelt.
Vereinbarung für geförderten Breitbandausbau
Gleichzeitig wurde eine Vereinbarung für den geförderten Breitbandausbau in den Landkreisen Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und Nordsachsen unterzeichnet. Mit insgesamt 32,6 Millionen Euro Förderung unterstützen Bund und Land im Rahmen der "Digitalen Breitbandoffensive" den Ausbau des Breitbandnetzes in der Großen Kreisstadt Sebnitz und in den Gemeinden Bannewitz und Lampertswalde.
Der Sebnitzer Oberbürgermeister Mike Ruckh (CDU) und der künftige SachsenEnergie-Chef Dr. Frank Brinkmann unterzeichneten am 18. Dezember die Fördermittelverträge für den Breitbandausbau in der Großen Kreisstadt. In den Gemeinden Lampertswalde und Bannewitz steht die Vertragsunterzeichnung in den kommenden Tagen an. In den drei Gemeinden will die SachsenEnergie bis Ende 2025 850 Kilometer Glasfaser verlegen und knapp 3.000 Anschlüsse bereit stellen.
Claudia Boss-Teichmann 08.01.2021

