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Die Netzregion von Glasfaser Nordwest und die 14 ersten Ausbaugebiete (Grafik: Glasfaser Nordwest)

Glasfaser Nordwest mit FTTH-Ausbau im Plan

14.01.2021 - Glasfaser Nordwest bewertet das erste Geschäftsjahr nach seiner Gründung positiv. Das Joint Venture von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG startete Anfang 2020. Beim FTTH-Ausbau liege man sehr gut im Plan: Das Unternehmen baue bereits in 14 Städten und Gemeinden ein modernes und zukunftssicheres Glasfasernetz aus. "Wir geben Vollgas", sagt CEO Christoph Meurer. "Unser Team und unsere Partner geben alles, damit wir unsere sehr hohen Ausbauziele erreichen." Co-CEO Oliver Prostak ergänzt: "Mit dieser Geschwindigkeit wird es in 2021 in vielen neuen Ausbaugebieten weitergehen."

Gigabit für 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmen

"Wir haben den Auftrag bekommen, innerhalb von 10 Jahren bis zu 1,5 Millionen Glasfaseranschlüsse in unserer Region auszubauen", so Meurer. "Somit ist Glasfaser Nordwest bis dato die größte Gründung für den Ausbau von Glasfaser in Deutschland."

Kunden buchen einen Internet-Tarif nicht bei Glasfaser Nordwest, sondern bei einem der Vermarktungspartner des Unternehmens. Das Joint Venture stellt das neue Glasfasernetz dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei, also zu gleichen Konditionen, zur Verfügung. Zunächst werden die Partner EWE und Telekom das Netz von Glasfaser Nordwest nutzen, um eigene Produkte über diese Infrastruktur zu vermarkten – perspektivisch sollen Kooperationen mit weiteren Vermarktungspartnern folgen. "Schon heute sind wir mit weiteren Anbietern im Austausch. Unser Ziel ist es, dass die Menschen im Nordwesten noch mehr Freiheiten bei der Wahl ihres Telekommunikationsanbieters haben", sagt CEO Oliver Prostak.

Knapp drei Monate nach Gründung startete im April 2019 der Ausbau der neuen Infrastruktur. "Wir haben uns beim Rollout des Netzes keine unnötige Zeit gelassen. Innerhalb einiger Monate rollten planmäßig in 14 Städten und Gemeinden die Bagger und bereits Ende September gingen die ersten Anschlüsse in Betrieb", berichtet Christoph Meurer. Zum Jahreswechsel befinden sich nun über 60.000 FTTH-Anschlüsse in der Vermarktung und es wurden hunderte Kilometer Glasfaser verlegt.

Schneller Ausbau durch Kooperationen

Um den umfangreichen Breitbandbau in dieser Form durchführen zu können, setzt Glasfaser Nordwest auf enge Partnerschaften mit Kommunen und regionalen Unternehmen. Neben Kooperationsvereinbarungen mit Städten und Gemeinden, arbeitete das Unternehmen von Beginn an auch mit Stadtwerken zusammen. "Für uns sind Kooperationen ein Teil unserer DNA. Als Joint Venture wissen wir, wie viele Vorteile eine gemeinschaftliche Umsetzung von Projekten mit sich bringt", so Prostak. "Wir konnten beispielsweise vorhandene Leerrohre nutzen, um die Tiefbauarbeiten minimalinvasiv und somit noch schneller durchzuführen."

Neue Ausbauprojekte in der ersten Jahreshälfte 2021 angekündigt

Bis Mitte 2021 will Glasfaser Nordwest nun in zahlreichen neuen Gebieten mit dem Glasfaserausbau starten. In diesen Städten und Gemeinden sollen bis zu 100.000 Haushalte und Unternehmensstandorte einen modernen FTTH-Anschlusserhalten. In den meisten dieser Gebiete soll bis Jahresende 2021 auch die Vermarktung der Anschlüsse beginnen. "Hier ist aber noch nicht Schluss: In der zweiten Jahreshälfte 2021 werden wir noch zahlreiche weitere Ausbaugebiete ankündigen", ergänzt Oliver Prostak.

Die konkreten Ausbaugebiete sollen im Laufe der ersten Jahreshälfte gemeinsam mit den Kommunen bekanntgegeben werden.
 

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