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Rekordumsatz bei Deutscher Telekom 2020

27.02.2021 - Die Deutsche Telekom schließt erstmals ein Geschäfsjahr mit einem dreistelligen Milliardenumsatz ab. Der Konzernumsatz stieg 2020 um 25,4 Prozent auf 101,0 Milliarden Euro. Maßgeblich für das deutliche Plus war die Übernahme des Wettbewerbers Sprint in den USA. Bei einer Betrachtung der Erlöse ohne Sprint und ohne Einflüsse von Wechselkursen wuchs der Umsatz im abgelaufenen Jahr gegenüber 2019 um 3,0 Prozent. Der Gewinn stieg um 7,5 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro. Mit fast 17 Milliarden Euro investierte die Deutsche Telekom gemessen am Cash Capex knapp 30 Prozent mehr als im Vorjahr. Das meiste davon in die Netze auf beiden Seiten des Atlantiks.

"Im Jahr 2020 haben wir Historisches erreicht. Wir haben im Telekom-Buch ein dickes wie wichtiges Kapitel geschrieben“, sagte Vorstandsvorsitzender Tim Höttges. „Wir haben einen wegweisenden Deal in den USA abgeschlossen, unsere Marktposition in Europa verbessert und gleichzeitig mit unseren stabilen Netzen einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Corona-Folgen geleistet."

Deutschland: Großer Zuwachs bei Breitbandkunden

Zwischen Oktober und Dezember 2020 gewann das Unternehmen 121.000 neue Breitbandkunden. Dies sei der höchste Wert seit vielen Jahren gewesen. Zum Jahresende verzeichnete die Telekom 14,1 Millionen Breitbandkunden und damit 388.000 mehr als ein Jahr zuvor.

Mobilfunk litt unter Corona

Die Serviceumsätze im Mobilfunk hätten auch im vierten Quartal 2020 unter den pandemiebedingten Einschränkungen der Reisetätigkeit gelitten: Rückgänge bei Roaming- und Visitorenumsätzen führten zu einem Minus bei den Serviceumsätzen von 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bei den Kunden unter eigener Marke verzeichnete die Telekom ein Plus von 206.000.

Im Gesamtjahr 2020 stieg das bereinigte EBITDA AL im Segment Deutschland gegenüber dem Vorjahr um 1,6 Prozent auf 9,2 Milliarden Euro. Der Umsatz lag mit 23,8 Milliarden Euro um 0,2 Prozent über dem Wert von 2019.

Ausblick 2021

Bis 2021 soll der Umsatz jährlich im Schnitt um ein bis zwei Prozent steigen, das bereinigte EBITDA soll im Schnitt um zwei bis vier Prozent zulegen und der Free Cashflow durchschnittlich um etwa zehn Prozent pro Jahr wachsen.

Ab 2021 will die Telekom in Deutschland im Schnitt jährlich 2 Millionen neue FTTH-Anschlüsse schaffen.


 

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