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Glasfaserausbau steht 2021 im Fokus

Beim Festnetzausbau soll bei der Deutschen Telekom 2021 Glasfaser im Fokus stehen. Ihr bereits bekannt gegebenes Ziel, bis 2030 allen Haushalten Zugang zu FTTH-Anschlüssen bieten zu wollen, konkretisierte das Unternehmen jetzt: Bis 2024 sollen in über 600 Kommunen direkte Glasfaseranschlüsse eigenwirtschaftlich ausgebaut werden. Bis dahin solen insgesamt 10 Milionen Haushalte die Möglichkeit haben, sich für einen FTTH-Anschluss der Telekom zu entscheiden, ab dan solen jährlich weitere 2.5 Millionen Haushalte hinzukomen.

Drei Mal schnellerer Ausbau mit alternativen Methoden

Telekom-Technikchef Walter Goldenits plädierte für mehr Aktzeptanz von alternativen Verlegemethoden. "Für eine Zeitenwende bei der Digitalisierung braucht es fortschrittliche Technik und flexible Antworten“, sagte er. "Was uns beim Ausbau zusätzlich hilft, sind zum einen schnellere Genehmigungen. Zum anderen würde die Akzeptanz von alternativen Verlegemethoden jenseits des Tiefbaus vieles vereinfachen und beschleunigen."

Im klassischen Tiefbau kostet der Meter in Deutschland im Schnitt 85 Euro, beim Bauen in Mindertiefe hingegen rund 65 Euro und via oberirdische Leitungen nur rund zehn Euro. "Gleichzeitig bauen wir mit diesen alternativen Methoden mindestens drei Mal schneller aus als mit klassischen Methoden. Ins Gigabit-Zeitalter kommen wir nicht mit Trippelschritten und auch nicht mit einem 'das haben wir schon immer so gemacht'. Es gibt Lösungen, und diese würden wir sehr gerne nutzen dürfen", so Goldenits.

 

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