
Die Triopt-Gruppe ist auf Planung, Realisierung und Optimierung von Funk- und Festnetzen einschließlich 5G-Netzen spezialisiert (Grafik: DING)
Deutsche Infrastruktur und Netzgesellschaft übernimmt weiteres Unternehmen
Die Deutsche Infrastruktur und Netzgesellschaft mbH (DING) mit Sitz in Bochum hat die Triopt-Group aus Moers übernommen. Durch die Übernahme will die DING ihr Portfolio für den Auf- und Ausbau von Glasfaser-, Energie- und Versorgungsinfrastrukturen für Telkos, Netzbetreiber, Stadtwerke und kommunale Unternehmen um den wichtigen Konvergenzbereich zwischen Mobilfunk und Glasfaser erweitern.
Die Triopt-Gruppe
Die Gruppe ist technischer Dienstleister und Spezialist für die Planung, Realisierung und Optimierung von Funk- und Festnetzen einschließlich 5G-Netzen. Daneben plant, errichtet und installiert die Triopt Glasfasernetze auf den Netzebenen 2 und 3. Zur Triopt-Group gehören die vier Tochterunternehmen Triopt GmbH, Tripro GmbH, Triopt-Bau GmbH und Trijobs GmbH. Am Hauptsitz in Moers und am Standort Goch sind insgesamt rund 250 Mitarbeiter tätig. Als Dienstleister und Komplettanbieter mit dem Schwerpunkt Mobilfunknetzausbau bietet die Triopt Services von der Beratung, Planung und Optimierung über Begehungen, Kostenkalkulationen und Baukoordination bis hin zu Funknetzoptimierungen für Events und den Auf- und Ausbau von 5G-Campusnetzen.
Ergänzung im Bereich Mobilfunk und Glasfaser
"Glasfaserinfrastrukturen sind die Basis für die Anbindung, den Betrieb und die Verdichtung von Funknetzen aller Art bis hin zu 5G. Das Know-how und die ausgewiesenen Kompetenzen der Triopt-Group in den Bereichen Funk- und Festnetze ergänzt daher unser Portfolio perfekt im wichtigen Bereich der beiden Infrastrukturen Glasfaser und Mobilfunk. Damit festigen wir nicht nur unsere bundesweite Position als ein führender Dienstleister und Generalunternehmer für die Telekommunikations- und Energieinfrastrukturen, sondern können uns zugleich neue Möglichkeiten im Geschäftsfeld Mobilfunk erschließen. Darüber hinaus ist dies ein weiterer wichtiger Schritt auf unserem Weg zum bundesweiten Marktführer in der Branche", erklärte DING-Geschäftsführer Christoph Lüthe.
Die DING baut seit 2019 ihr Unternehmensnetzwerk um die STG-Gruppe aus Bochum und die Leinberger Bau aus dem hessischen Büdingen herum weiter aus. Bisher bereits zugekauft wurden die mittelständischen Spezialunternehmen ISKA Schön, IMD, Reinhard Rohrbau und erst kürzlich die Bergert Group (siehe CVE online vom 11.03.2021). Die DING beschäftigt über 1.000 Mitarbeiter und hat nach eigenen Angaben 2020 einen konsolidierten Gesamtumsatz von mehr als 200 Millionen Euro erzielt. Hinter der DING steht die börsennotierte Private-Equity-Gesellschaft Deutsche Beteiligungs AG.
Claudia Boss-Teichmann 31.03.2021

