
Glasfaserausbau bei der Swisscom (Foto: Swisscom)
Glasfaser-Partnerschaft zwischen Swisscom und Salt
Der Marktführer im Schweizer Telekommunikationsmarkt Swisscom und der Telekommunikationsanbieter Salt schliessen eine Glasfaser-Partnerschaft. Salt nutzt für Privatkundenangebote bereits seit mehreren Jahren einen physischen Layer-1-Zugang zu Swisscom-Glasfasern in der Point-to-Point-Architektur.
Nutzungsrecht an Glasfaseranschlüssen der Swisscom
Im Rahmen der Glasfaser-Partnerschaft investiert Salt in ein langfristiges Nutzungsrecht an Glasfaseranschlüssen von Swisscom und beteiligt sich so an den hohen Netzinvestitionen und den dazugehörigen Geschäftsrisiken. Damit verfügt das Unternehmen nun auch in Swisscom FTTH-Glasfasernetzen in der Point-to-Multipoint-Architektur, die Swisscom seit 2020 gebaut hat und bis 2025 noch ausbaut, über einen eigenen physischen Layer-1-Zugang, auf dem Salt eigene Services anbieten und betreiben kann. Swisscom trägt weiterhin die Gesamtverantwortung für die Netzplanung, den Netzausbau sowie den Unterhalt und bleibt Eigentümerin der Infrastruktur.
Die Partnerschaft ist nicht exklusiv, Swisscom bietet jedem Mitbewerber Zugang zu seinem Netz zu diskriminierungsfreien Konditionen, so das Unternehmen.
Joint Venture von Salt und Sunrise gescheitert?
Salt hatte erst im Mai 2020 unter dem Namen Swiss Open Fiber ein Joint Venture mit Sunrise gegründet. Das Ziel war, ein FTTH-Netz für 1,5 Millionen Haushalte zu errichten. Nach Informationen der B2B-Medienplattform LightReading soll diese aber kürzlich aufgelöst worden sein.
Claudia Boss-Teichmann 29.04.2021

