
Vodafone erhöht Glasfaseranteil im Netz
Vodafone will künftig den Glasfaseranteil seines Netzes vor allem im Nahbereicht beim Kunden weiter erhöhen. Im Sommer soll damit begonnen werden, beispielsweise Verstärkerpunkte mittels neuer Glasfaserstrecken anzuschließen und in Glasfaser-Knoten umzuwandeln. Dies kündigte Guido Weissbrich, Netz-Chef von Vodafone, am 29. April auf den "eleVation Digital Days" des Unternehmens an.
Weissbrich betonte in seinem Vortrag zur Netzentwicklung, dass schon heute der größte Teil des Weges, den die Internet-Daten durch das Vodafone-Netz zurücklegen, aus Glasfaserstrecken bestehe. Die Grundlage für die hohe Geschwindigkeit des Gigabit-Netzes von Vodafone sei ein Glasfasernetz, das tief in die Stadt hineinführt und an Glasfaserknoten endet. Sie sind in der Regel mehrere hundert Meter von Wohnungen und Häusern entfernt und wandeln das optische Signal für den koaxialen Netzabschnitt in elektrische Impulse um. Weissbrich: "Dort setzen wir an und stärken durch 'GigaGlasfaser' unsere bestehende Gigabit-Infrastruktur mittels einer 'Fiber Deep'- Architektur bedarfsgerecht an den richtigen Stellen."
Durch den neuen Ansatz werden die koaxialen Netzabschnitte so klein wie möglich gehalten. Zugleich sinkt die Anzahl der Haushalte, die über einen Glasfaserknoten versorgt werden. Das Ergebnis: Die Bandbreitenreserve für alle Kunden steigt.

Glasfaser bis ins Haus erhalten in den kommenden zwei Jahren auch rund 2.000 Haushalte und Unternehmen in Sömmerda-West (Tunzenhausen, Weißenburg, Wenigensömmern, Rohrborn) und Sömmerda-Ost (Beichlingen, Kleinneuhausen, Vogelsberg, Sprötau, Schloßvippach, Eckstedt). Der Startschuss für diese Infrastrukturmaßnahme ist durch die Vertragsunterzeichnung diese Woche gefallen.
Durch den neuen Ansatz werden die koaxialen Netzabschnitte so klein wie möglich gehalten. Zugleich sinkt die Anzahl der Haushalte, die über einen Glasfaserknoten versorgt werden. Das Ergebnis: Die Bandbreitenreserve für alle Kunden steigt.
Auf den letzten Metern zum Kunden setzt Vodafone auf DOCSIS. Guido Weissbrich: "Diese ist ebenso leistungsstark wie eine direkte Glasfaserverbindung ins Haus und bietet ausreichend Spielraum für Temposprünge – sowohl im Download als auch im Upload." Mit dem aktuellen Standard DOCSIS 3.1 seien, abhängig von der Netzausbaustufe, Geschwindigkeiten bis zu 5 Gigabit pro Sekunde möglich. Die nächste Generation DOCSIS 4.0 soll perspektivisch Geschwindigkeiten von bis zu 10 Gigabit pro Sekunde bei Downloads und 6 Gigabit pro Sekunde bei Uploads ermöglichen. Die Grundlage dafür sieht Weissbrich in der Verdichtung des Glasfaser-Netzes durch den 'Fiber Deep'-Ansatz und blickt gespannt auf die Erfahrungen, die sich aus den kommenden Pilotprojekten ergeben.

Dresden und Sömmerda: Glasfaserausbau auch bis ins Haus
Indes geht bei Vodafone auch der Glasfaser-Ausbau direkt bis ins Haus weiter. In dieser Woche war Startschuss in Dresden: Vodafone will dort in den kommenden zwei Jahren ein hochmodernes Glasfaser-Netz für rund 6.000 Haushalte und Unternehmen bauen. Die Hälfte der Haushalte gilt als unterversorgt – für den Ausbau dieser Adressen stellen Bund, Freistaat Sachsen und Landeshauptstadt über 21 Millionen Euro Fördermittel bereit. Weitere 3.000 Haushalte und Unternehmen will Vodafone eigenwirtschaftlich ausbauen. Dafür wird "GigaGlasfaser" auf einer Strecke von 210 Kilometer verlegt. Die Bauarbeiten haben jetzt begonnen und werden voraussichtlich Anfang 2023 abgeschlossen sein.Glasfaser bis ins Haus erhalten in den kommenden zwei Jahren auch rund 2.000 Haushalte und Unternehmen in Sömmerda-West (Tunzenhausen, Weißenburg, Wenigensömmern, Rohrborn) und Sömmerda-Ost (Beichlingen, Kleinneuhausen, Vogelsberg, Sprötau, Schloßvippach, Eckstedt). Der Startschuss für diese Infrastrukturmaßnahme ist durch die Vertragsunterzeichnung diese Woche gefallen.
Heilbronn: Glasfaser für 34 Schulen
Nicht mehr ganz so lange auf die GigaGlasfaser warten müssen 34 Schulen in Heilbronn. Der Baustart ist in dieser Woche erfolgt und das Projekt soll schon bis Ende Juni abgeschlossen sein. Vodafone setzt für den Anschluss der Schulen auf verschiedenste Verlegetechniken, darunter die moderne und minimalinvasive Horizontalspülbohrung.Claudia Boss-Teichmann 30.04.2021

