
In der "Gigabitregion Heilbronn-Franken" soll flächendeckend mit Glasfaser ausgebaut werden (Symbolbild; Foto: Shutterstock/ThomBal)
Deutsche GigaNetz GmbH ist Partner der Gigabitregion Heilbronn-Franken
Der Infrastruktur- und Telekommunikationsanbieter Deutsche GigaNetz ist einer der Partner und Investoren bei der Realisierung der Gigabitregion Heilbronn-Franken. Dazu gehören die Stadt Heilbronn und die Landkreisen Heilbronn, Schwäbisch Hall, Hohenlohekreis sowie Main-Tauber-Kreis mit insgesamt 111 Kommunen. Ausgebaut werden soll mit Glasfaser bis zum Kunden (FTTH). Dabei handelt es sich nach Angaben des Unternehmens um eines der bislang größten flächendeckenden deutschen Glasfaserausbauprojekte.
Start im Landkreis Heilbronn
Eine Vielzahl von Städten und Gemeinden im Landkreis Heilbronn habe die Kooperationsvereinbarung mit der Deutschen GigaNetz GmbH bereits unterzeichnet, so das Unternehmen. Konkret genannt werden Abstatt, Brackenheim, Neckarsulm und Untergruppenbach, wo im Juli die Informationsphase vor Ort starte. Ab dem 5. Juli 2021 seien Beauftragungen in 16 Kommunen im Landkreis Heilbronn für einen direkten Glasfaseranschluss möglich. Endverbraucher aus den übrigen Kommunen im Landkreis Heilbronn könnten sich als Interessierte für die Erschließung registrieren. Unter www.glasfaser-heilbronn.de können sich Bürger und Gewerbetreibende zum geplanten Glasfaserausbau in der Gigabitregion informieren, sich vormerken lassen und bestellen. In der Gigabit-Region Heilbronn-Franken können die einzelnen Kommunen ab einer Quote von 35 Prozent aller Haushalte ausbauen, teilte der Anbieter auf Anfrage von Cable!vision mit.
Auch die BBV ist dort aktiv
Die Deutsche GigaNetz ist im Landkreis Heilbronn allerdings nicht als einziges Unternehmen tätig. Im nördlichen Landkreis Heilbronn wird die BBV nach eigener Aussage im August in zehn Kommunen die Vorvermarktung erfolgreich abgeschlossen haben. Außerdem: "Im August möchten wir in enger Abstimmung mit dem Landkreis und allen 18 Städten und Gemeinden mit der Vermarktung im gesamten Main-Tauber-Kreis beginnen", erklärt BBV-Deutschland-Sprecher Thomas Fuchs. Die BBV baut bereits ab einer Vorvermarktungsquote von 20 Prozent aus. Besteht hier eine Konkurrenzsituation zwischen den Unternehmen? Die Deutsche GigaNetz verneint dies: Man werde die Kommunen im Main-Tauber-Kreis, wo die BBV aktiv sei, nicht auch noch parallel angehen, sondern nur "die Vorvermarktung in den Kommunen starten, die mit uns eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen haben", erklärte eine Sprecherin des Unternehmens gegenüber Cable!vision.
Kosten der Glasfaseranschlüsse
Die Verlegekosten für die Anschlüsse trägt die Deutsche GigaNetz, wenn sich Kunden während der Vorvermarktung entscheiden. So könnten sie einen Preisvorteil von bis zu 1.990 Euro realisieren. Beim Wechsel aus einem bestehenden Vertrag werden bei einer Rufnummernportierung auf den neuen Anschluss bis zu 12 Monate die Grundgebühr erlassen. Angeboten werden Festnetz-Telefonie, Internet, eine AVM-Fritzbox, optional digitales Fernsehen.
"Unseren Tarif MyNet 600 bieten wir für die ersten 12 Monate der Vertragslaufzeit zu einem reduzierten Preis von 24,90 Euro im Monat an. Damit ist eine Downloadrate von 600 MBit/s und eine Uploadrate von 300 MBit/s verbunden. Der Kunde hat in diesem Zeitraum einmalig kostenlos die Möglichkeit, auf einen kleineren Tarif zu wechseln. Unsere Produkte beginnen hier mit dem MyNet 300 (300 down/150 up /29,90 Euro) in den ersten 12 Monaten, danach 44,90 EUR", erklärte Frank Wittich-Böcker, Bereichsleiter Marketing bei Deutsche GigaNetz gegenüber Cable!vision.
Claudia Boss-Teichmann 07.07.2021

