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Demonstration vor Ort – Glasfaser spleißen und einblasen (Foto: Tele Columbus)

Startschuss für Breitbandausbau durch PŸUR in Leipzig

Mit einem symbolischen Spatenstich startete die Stadt Leipzig den Glasfaserausbau mit der zur Tele Columbus AG gehörenden HL komm Telekommunikations GmbH (PŸUR Business). Der Spatenstich fand im bisher unterversorgten Stadtteil Hohenheida-Gottscheina statt, wo rund 400 Anschlüsse an das Glasfasernetz geplant sind. Die Glasfaser wird bis in die Gebäude verlegt (FTTB) und soll Privathaushalten, Unternehmen und Schulen Bandbreiten von bis zu 1 Gbit/s ermöglichen. Noch in diesem Jahr sollen laut Tele Columbus die ersten Anschlüsse aktiviert werden.

Neben den Arbeiten in Hohenheida und Gottscheina realisiert PŸUR Business in einem weiteren Ausbauvorhaben zusammen mit der Netz Leipzig GmbH, einem Unternehmen der Leipziger Gruppe, den Anschluss von ca. 150 Schulen im gesamten Stadtgebiet. Während die Netz Leipzig für den Betrieb der passiven Infrastruktur zuständig ist, konzentriert sich PŸUR Business auf die Bereitstellung der Services, den Vertrieb, die Abrechnung sowie den Endkundenservice.

9,2 Millionen Fördergelder für Leipzig

Insgesamt würden in Leipzig rund 2.800 Anschlüsse neu verlegt. Der Freistaat Sachsen unterstützte den Ausbau mit Fördergeldern von fast 9.2 Millionen Euro, sagte Martin Dulig, Minister im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr.

Geförderter Ausbau durch PŸUR und Vodafone

Die Stadt hatte im Rahmen des geförderten Breitbandausbaus innerhalb der Ausschreibung drei Lose gebildet. Mit Vodafone hatte die Stadt Leipzig bereits im Dezember vergangenen Jahres einen Zuwendungsvertrag zum geförderten Breitbandausbau unterzeichnet. Vodafone hatte den Zuschlag für das größte der drei Lose erhalten, die beiden weiteren gingen an PŸUR Business.

In den kommenden zwei Jahren will Vodafone ein Glasfasernetz für rund 1.900 Haushalte und Unternehmen in mehreren Wohn-, Gewerbe- und Mischgebieten Leipzigs bauen und betreiben, informierte das Unternehmen im Dezember 2020.
 

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