
Zwei Jahre nach Verkauf von Unitymedia - Liberty Global kehrt auf deutschen Markt zurück
Liberty Global kehrt nach Deutschland zurück. Nachdem der Telekommunikations-Konzern vor zwei Jahren seine Tochter Unitymedia an Vodafone verkauft hat, will er jetzt in den Bau von Glasfaseranschlüssen investieren. Dafür wurde zusammen mit dem Finanzinvestor InfraVia Capital Partners neues Joint Venture unter dem Namen Liberty Networks Germany gegründet.
InfraVia Capital Partners ist eine auf Infrastruktur- und Technologieinvestitionen spezialisierte Private-Equity-Gesellschaft. Der Zusammenschluss muss noch von den Behörden genehmigt werden.
Glasfaserausbau behutsam angehen
Das Joint Venture will einen modularen Ansatz verfolgen, heißt es in der Mitteilung des Unternehmens, wobei die erste Phase auf eine kleine Anzahl von Kommunen in Deutschland abziele. Weiter investieren wolle man erst, wenn sich in der ersten Phase konkret definierte Erfolgskriterien erfüllen würden. Robert Dunn, Managing Director, Connectivity Investments, Liberty Global, kommentiert: "Liberty Networks Germany bietet eine spannende Gelegenheit, unsere Expertise bei der Bereitstellung kritischer Breitbandinfrastruktur in einem Markt zu nutzen, den wir sehr gut kennen. Wir freuen uns auch über die attraktiven Renditen, die der Aufbau von Glasfasernetzen auf der grünen Wiese in einem Land bietet, in dem Millionen von Haushalten noch keinen Zugang zu schnellem und zuverlässigem Breitband haben. Wir freuen uns auf die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit InfraVia, da wir diese Chance in Zukunft kontrolliert nutzen."
10 Jahre Erfahrung auf dem deutschen Markt mit Unitymedia
Claudia Boss-Teichmann 25.09.2021

