
Mitarbeiter von Vattenfall Eurofiber stellen die minimalinvasive Technologie vor, womit das Unternehmen Glasfaser in Berlin verlegen will. Von rechts: Marco Sick, CEO von Vattenfall Eurofiber, Christian Rickerts, Staatssekretär der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe (Foto: Vattenfall Eurofiber)
Vattenfall Eurofiber und Land Berlin unterzeichnen Absichtserklärung für Glasfaserausbau
Vattenfall Eurofiber und das Land Berlin haben am 6. Oktober eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet und sind somit Partner im Rahmen der Gigabit-Strategie. Wie in der gemeinsamen Absichtserklärung formuliert, sichert Vattenfall Eurofiber eine Investition in Millionenhöhe zum Ausbau eines leistungsstarken Glasfasernetzes für Berlin zu. Das Land Berlin will im Rahmen von begleitenden Maßnahmen den eigenwirtschaftlichen Ausbau von Vattenfall Eurofiber unterstützen und hierdurch einen schnellen und effizienten Ausbau ermöglichen. Ziel ist, bis Ende 2026 mehr als 500.000 Haushalte und Unternehmen an ein Glasfasernetz anschließen. Ein genauerer Zeitrahmen wurde noch nicht bekannt gegeben.
Vattenfall Eurofiber verlegt die Glasfaser größtenteils über vorhandene Kapazitäten der Fernwärmekanäle – durch diesen minimalinvasiven Eingriff entstehen laut Unternehmensangaben deutlich weniger Tiefbauarbeiten.
Erstes Projekt in Spandau
Das erste Ausbauprojekt des Unternehmens, ein Joint Venture des schwedischen Energiekonzerns Vattenfall und des niederländisch-belgischen Glasfasernetzbetreibers Eurofiber, im Land Berlin startete Ende September in Wasserstadt Spandau (siehe CVE Online vom 26.09.2021).
Claudia Boss-Teichmann 08.10.2021

