Ultra Broadband Forum: Das C.A.F.-Modell ist der Schlüssel zum Wachstum
Ultra Broadband Forum:
Das C.A.F.-Modell ist der Schlüssel zum Wachstum
Auf dem 7. Ultra-Breitband-Forum (UBBF 2021, 19.-20. Oktober 2021) wurde vorgestern in Dubai eröffnet. In seiner Keynote definierte Peng Song, President of Carrier BG Marketing & Solution Sales Dept bei Huawei, das von Huawei entwickelte C.A.F-Modell (Coverage Architecture Fusion) als Grundlage, um ein wettbewerbsfähiges Breitbandnetz aufzubauen und so Wachstum zu fördern.
Das vergangene Jahr war voll von Herausforderungen. Die Anforderungen an die Anbindung zu Telekommunikationsnetzen haben sich sowohl für Privathaushalte als auch für Unternehmen enorm verändert. Home-Office und Home-Schooling haben daran einen hohen Anteil. Unternehmen konzentrieren sich nicht mehr nur auf die Bandbreite ihres Netzzugangs. Die Konnektivität in Unternehmen hat sich von einer Kommunikationstechnologie (CT) zu einer Betriebstechnologie (OT) gewandelt. „Diese Erweiterung der Konnektivität und die Konvergenz mit der Cloud sind künftig die wichtigsten Themen“, erklärt Peng Song. „Weltweit beschleunigen immer mehr Länder auf der ganzen Welt die Digitalisierung, was den Wert der Konnektivität neu definiert.“ Für Netzbetreiber stelle sich die Frage, wie sie dazu beitragen können, die Digitalisierung der Branchen zu beschleunigen und den Wert der Konnektivität zu maximieren, um neues Wachstum zu erzielen. Peng Song ist davon überzeugt, dass Huawei mit dem C.A.F.-Modell den Schlüssel zur Beantwortung dieser Frage in der Hand hält.
Im Detail beschäftigt sich das C.A.F.-Modell mit den Themen „Abdeckung“ (C – Coverage), „Fusion“ (F) und „Architektur“ (A). So hat Huawei untersucht, wie die Abdeckung von Privathaushalten und Unternehmen mit leistungsfähigen Netzwerkzugängen ausgeweitet werden kann, um daraus einen geschäftlichen Mehrwert zu generieren. „Die Anforderungen an die Konnektivität ändern sich sowohl in Privathaushalten als auch in Unternehmen“, beschreibt Peng Song. „Sobald eine breitere Abdeckung verfügbar ist, müssen Betreiber die Konnektivität auf jeden Raum, jedes Gerät und jedes Produktionssystem in Unternehmen ausweiten.“ Dies werde die Anzahl der Verbindungen erhöhen und die Kundenbindung zum Netzbetreiber steigern.
Für Privatanwender schlug Peng zwei Möglichkeiten zur Ausweitung der Konnektivität vor. Einerseits gehe es darum, die Glasfaserabdeckung bis zu den Haushalten abzudecken. „Andererseits müssen wir damit beginnen, von FTTH (Fiber to the Home) zu FTTR (Fiber to the Room) überzugehen und die Glasfaserverkabelung bis in Heimvernetzung zu erweitern“, fordert Peng Song. Das werde zu neuen Nutzererfahrungen führen. So ließe sich die Kundenbindung erhöhen und es entstehe Raum für neue intelligente Dienste.
In Unternehmensszenarien betonte Peng, dass Festnetzzugänge differenzierte Angebote bieten müssten, um wettbewerbsfähig zu bleiben. „Noch wichtiger ist, dass die Konnektivität innerhalb von Unternehmen von der CT auf die OT ausgeweitet wird“, so der Huawei-Manager. „Auf diese Weise können viele Probleme von Unternehmen gelöst werden, wie beispielsweise die SPS-Fernsteuerung in der Eisen- und Stahlindustrie“. Am Ende stünden eine höhere Effizienz in der Produktion sowie eine gesteigerte Benutzerfreundlichkeit.
Unter dem Schlagwort „Fusion“ subsummiert Huawei eigene Forschungen, wie die Netzanbindung in Zukunft mit der Cloud konvergieren und so die Digitalisierung ermöglichen kann. „Die Digitalisierung ist die größte Chance für die IKT-Branche“, ist Peng Song überzeugt. „Sie ist nicht länger ein Konzept, sondern Realität.“ Zweifellos stehe die Cloud im Mittelpunkt der Digitalisierung, aber auch der Verfügbarkeit von Breitbandnetzen komme eine wichtige Rolle zu. Laut Peng ist „Fusion“ wichtig, weil die Festnetze auf die Cloud ausgerichtet sein müssten, um Unternehmen bei der Migration zu unterstützen. „Konnektivität und Cloud müssen zusammengeführt werden und die Festnetzbetreiber können bei diesem Prozess eine wichtige Rolle spielen“, meint Peng.
In seiner Rede sprach Peng von zwei Phasen der Fusion. In der ersten Phase müsse die Konnektivität cloudzentriert sein. Dieses Szenario sei durch drei Schlüsselbegriffe gekennzeichnet: „Schnell“ beziehe sich dabei auf die Bereitstellung des intelligenten Cloud-Terminals auf Unternehmensseite, um einen schnellen Cloud-Zugang zu erreichen; „Multi-Cloud-Verbindung“ beinhalte die Aktivierung von SRv6 in den Backbone-Netzen, um den Multi-Cloud-Zugang über eine einzige Verbindung zu implementieren; „deterministisch“ weise auf die Notwendigkeit der Bereitstellung von Netzwerk-Slicing-Funktionen hin, um deterministisch zu bleiben.
„In der zweiten Phase sollte die Konnektivität mit der Cloud konvergieren und ein Ökosystem aufbauen“, führt Peng Song weiter aus. „Dies ist der schwierigste, aber auch der wertvollste Teil.“ Er erfordere die Atomisierung und Offenheit der Netzkapazitäten, um die Auswahl der Cloud durch das Netz und die Planung des Netzes durch die Cloud umzusetzen.
Untersucht hat Huawei auch die Merkmale der Netzwerkarchitektur, die für den gegenwärtigen und zukünftigen Geschäftserfolg erforderlich sind. Peng betonte, dass zur Erleichterung der Netzwerkentwicklung der Spine-Leaf-Modus erforderlich sei, um die Netzwerkarchitektur flexibler zu gestalten. Außerdem seien Technologien wie PON (Passive Optical Network) und OXC (Optical Cross Connect) erforderlich, um die Netzdienste umweltfreundlicher zu gestalten. Autonom laufende Netzwerke müssten eingeführt werden, um die OPEX (Operational Expenditures – also Betriebsausgaben) in Bezug auf O&M (Operations & Maintenance) zu optimieren. Die kontinuierlichen Anstrengungen von Huawei bei der Erforschung neuer Technologien, wie OXC, SRv6 und ADN, hätten die Grundlage der Architektur gestärkt.
Peng beendete seine Grundsatzrede dem Veranstaltungsort entsprechend mit einem arabischen Sprichwort: „Taten sind Früchte, während Worte nur Blätter sind.“ Huawei konzentriere sich auch weiterhin auf Innovationen bei den unterschiedlichen Konnektivitätstechnologien und werde seinen Teil dazu beitragen, Kunden dabei zu unterstützen erfolgreich zu sein.
Das C.A.F.-Modell ist der Schlüssel zum Wachstum
Auf dem 7. Ultra-Breitband-Forum (UBBF 2021, 19.-20. Oktober 2021) wurde vorgestern in Dubai eröffnet. In seiner Keynote definierte Peng Song, President of Carrier BG Marketing & Solution Sales Dept bei Huawei, das von Huawei entwickelte C.A.F-Modell (Coverage Architecture Fusion) als Grundlage, um ein wettbewerbsfähiges Breitbandnetz aufzubauen und so Wachstum zu fördern.
Das vergangene Jahr war voll von Herausforderungen. Die Anforderungen an die Anbindung zu Telekommunikationsnetzen haben sich sowohl für Privathaushalte als auch für Unternehmen enorm verändert. Home-Office und Home-Schooling haben daran einen hohen Anteil. Unternehmen konzentrieren sich nicht mehr nur auf die Bandbreite ihres Netzzugangs. Die Konnektivität in Unternehmen hat sich von einer Kommunikationstechnologie (CT) zu einer Betriebstechnologie (OT) gewandelt. „Diese Erweiterung der Konnektivität und die Konvergenz mit der Cloud sind künftig die wichtigsten Themen“, erklärt Peng Song. „Weltweit beschleunigen immer mehr Länder auf der ganzen Welt die Digitalisierung, was den Wert der Konnektivität neu definiert.“ Für Netzbetreiber stelle sich die Frage, wie sie dazu beitragen können, die Digitalisierung der Branchen zu beschleunigen und den Wert der Konnektivität zu maximieren, um neues Wachstum zu erzielen. Peng Song ist davon überzeugt, dass Huawei mit dem C.A.F.-Modell den Schlüssel zur Beantwortung dieser Frage in der Hand hält.
Im Detail beschäftigt sich das C.A.F.-Modell mit den Themen „Abdeckung“ (C – Coverage), „Fusion“ (F) und „Architektur“ (A). So hat Huawei untersucht, wie die Abdeckung von Privathaushalten und Unternehmen mit leistungsfähigen Netzwerkzugängen ausgeweitet werden kann, um daraus einen geschäftlichen Mehrwert zu generieren. „Die Anforderungen an die Konnektivität ändern sich sowohl in Privathaushalten als auch in Unternehmen“, beschreibt Peng Song. „Sobald eine breitere Abdeckung verfügbar ist, müssen Betreiber die Konnektivität auf jeden Raum, jedes Gerät und jedes Produktionssystem in Unternehmen ausweiten.“ Dies werde die Anzahl der Verbindungen erhöhen und die Kundenbindung zum Netzbetreiber steigern.
Für Privatanwender schlug Peng zwei Möglichkeiten zur Ausweitung der Konnektivität vor. Einerseits gehe es darum, die Glasfaserabdeckung bis zu den Haushalten abzudecken. „Andererseits müssen wir damit beginnen, von FTTH (Fiber to the Home) zu FTTR (Fiber to the Room) überzugehen und die Glasfaserverkabelung bis in Heimvernetzung zu erweitern“, fordert Peng Song. Das werde zu neuen Nutzererfahrungen führen. So ließe sich die Kundenbindung erhöhen und es entstehe Raum für neue intelligente Dienste.
In Unternehmensszenarien betonte Peng, dass Festnetzzugänge differenzierte Angebote bieten müssten, um wettbewerbsfähig zu bleiben. „Noch wichtiger ist, dass die Konnektivität innerhalb von Unternehmen von der CT auf die OT ausgeweitet wird“, so der Huawei-Manager. „Auf diese Weise können viele Probleme von Unternehmen gelöst werden, wie beispielsweise die SPS-Fernsteuerung in der Eisen- und Stahlindustrie“. Am Ende stünden eine höhere Effizienz in der Produktion sowie eine gesteigerte Benutzerfreundlichkeit.
Unter dem Schlagwort „Fusion“ subsummiert Huawei eigene Forschungen, wie die Netzanbindung in Zukunft mit der Cloud konvergieren und so die Digitalisierung ermöglichen kann. „Die Digitalisierung ist die größte Chance für die IKT-Branche“, ist Peng Song überzeugt. „Sie ist nicht länger ein Konzept, sondern Realität.“ Zweifellos stehe die Cloud im Mittelpunkt der Digitalisierung, aber auch der Verfügbarkeit von Breitbandnetzen komme eine wichtige Rolle zu. Laut Peng ist „Fusion“ wichtig, weil die Festnetze auf die Cloud ausgerichtet sein müssten, um Unternehmen bei der Migration zu unterstützen. „Konnektivität und Cloud müssen zusammengeführt werden und die Festnetzbetreiber können bei diesem Prozess eine wichtige Rolle spielen“, meint Peng.
In seiner Rede sprach Peng von zwei Phasen der Fusion. In der ersten Phase müsse die Konnektivität cloudzentriert sein. Dieses Szenario sei durch drei Schlüsselbegriffe gekennzeichnet: „Schnell“ beziehe sich dabei auf die Bereitstellung des intelligenten Cloud-Terminals auf Unternehmensseite, um einen schnellen Cloud-Zugang zu erreichen; „Multi-Cloud-Verbindung“ beinhalte die Aktivierung von SRv6 in den Backbone-Netzen, um den Multi-Cloud-Zugang über eine einzige Verbindung zu implementieren; „deterministisch“ weise auf die Notwendigkeit der Bereitstellung von Netzwerk-Slicing-Funktionen hin, um deterministisch zu bleiben.
„In der zweiten Phase sollte die Konnektivität mit der Cloud konvergieren und ein Ökosystem aufbauen“, führt Peng Song weiter aus. „Dies ist der schwierigste, aber auch der wertvollste Teil.“ Er erfordere die Atomisierung und Offenheit der Netzkapazitäten, um die Auswahl der Cloud durch das Netz und die Planung des Netzes durch die Cloud umzusetzen.
Untersucht hat Huawei auch die Merkmale der Netzwerkarchitektur, die für den gegenwärtigen und zukünftigen Geschäftserfolg erforderlich sind. Peng betonte, dass zur Erleichterung der Netzwerkentwicklung der Spine-Leaf-Modus erforderlich sei, um die Netzwerkarchitektur flexibler zu gestalten. Außerdem seien Technologien wie PON (Passive Optical Network) und OXC (Optical Cross Connect) erforderlich, um die Netzdienste umweltfreundlicher zu gestalten. Autonom laufende Netzwerke müssten eingeführt werden, um die OPEX (Operational Expenditures – also Betriebsausgaben) in Bezug auf O&M (Operations & Maintenance) zu optimieren. Die kontinuierlichen Anstrengungen von Huawei bei der Erforschung neuer Technologien, wie OXC, SRv6 und ADN, hätten die Grundlage der Architektur gestärkt.
Peng beendete seine Grundsatzrede dem Veranstaltungsort entsprechend mit einem arabischen Sprichwort: „Taten sind Früchte, während Worte nur Blätter sind.“ Huawei konzentriere sich auch weiterhin auf Innovationen bei den unterschiedlichen Konnektivitätstechnologien und werde seinen Teil dazu beitragen, Kunden dabei zu unterstützen erfolgreich zu sein.
Claudia Boss-Teichmann 21.10.2021

