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HD-Plus-Geschäftsführer Norbert Hölzle will mit dem neuen IP-basierten Angebot HD+ vor allem Kunden in Ballungsgebieten mit geringem Sat-Anteil erreichen (Foto: SES Astra)

Sat-TV-Plattform HD+ nimmt Kabel- und DVB-T-Haushalte ins Visier

Der Satellitenbetreiber SES bietet die Inhalte seines TV-Dienstes HD+ in Zukunft auch als IP-Stream an. Bislang war das Angebot von HD+ auf rund 17 Millionen Wohnungen und Häuser beschränkt, die ihr Fernsehprogramm über einen Satellitenanschluss empfangen. HD+ IP wird zunächst allerdings nur für Besitzer von aktuellen Panasonic-Fernsehern voraussichtlich ab Dezember 2021 verfügbar sein. Gespräche mit weiteren namhaften Herstellern würden geführt, so Norbert Hölzle, Geschäftsführer von HD Plus. Um das Produkt auf mobilen Geräten (Android und iOS) zu nutzen, kann zusätzlich HD+ ToGo gebucht werden.

Angebot zielt auf Ballungsräume mit wenig Sat-Anteil

"Der Launch von HD+ IP markiert für uns eine neue Ära in der Vermarktung. Vor allem in den Ballungsgebieten mit wenig Sat-Anteil konnten wir bisher noch nicht so durchstarten wie wir es uns wünschten. Jetzt wendet sich das Blatt, in diesen Regionen verfügen praktisch alle Wohnungen über leistungsfähige Internetanschlüsse", erklärt Norbert Hölzle.

Das Angebot von HD+ und HD+ IP umfasst über 50 HD-Programme, darunter Sender wie RTL HD, ProSieben HD und öffentlich-rechtliche Programme von ARD und ZDF. Neben den linearen Sendungen bietet auch HD+ IP Zugang zu mehreren Mediatheken.

HD+ IP gewährt Kunden zunächst einen kostenlosen Probemonat. Im Anschluss kostet das Abo sechs Euro im Monat, wenn über dem HD+-Webshop bestellt wird. Alternativ werden Prepaid-Voucher für zwölf Monate zum Preis von 75 Euro angeboten, die im Fachhandel oder im HD+-Webshop buchbar sind.
 

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