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(Foto: Deutsche Telekom)

Deutsche Telekom: 1,2 Millionen FTTH-Anschlüsse 2021

Die Deutsche Telekom zieht Bilanz ihrer Ausbauleistung 2021. Mit 1,2 Millionen neuen FTTH-Anschlüssen in diesem Jahr habe das Unternehmen seine Ausbau-Leistung gegenüber 2020 verdoppelt. Aktuell können dadurch rund 3 Millionen Haushalte FTTH-Anschlüsse der Telekom nutzen.

FTTH-Ausbau soll weiter beschleunigt werden

In den kommenden Jahren will der Bonner Konzern den Glasfaser-Ausbau weiter beschleunigen: Zwei Millionen neue FTTH-Anschlüsse sind 2022 das Ziel. Bis 2024 will die Telekom insgesamt zehn Millionen Haushalte mit Glasfaser anbinden. Ab 2024 sollen pro Jahr durchschnittlich 2,5 Millionen Anschlüsse dazukommen.

"Bis 2030 soll jeder Haushalt und jedes Unternehmen in Deutschland einen Glasfaser-Anschluss bekommen. Einen Großteil davon werden wir bauen. Aber auch unsere Wettbewerber sind gefragt", sagte Srini Gopalan, Vorstand Telekom Deutschland. Er kommentierte außerdem die Pläne der neuen Bundesregierung in Sachen Digitalisierung: "Die neue Koalition setzt auf FTTH als DIE Technologie der Digitalisierung. Das begrüßen wir ausdrücklich. Schnellere Prozesse – auch bei Anträgen und Genehmigungen – helfen uns zudem, den Glasfaser-Ausbau zu beschleunigen. Wir befürworten den digitalen Aufbruch in unserem Land. Digitale Netze sollen Menschen zusammenbringen. Ihr Bau darf nicht mehr in Papierordnern hängenbleiben."

5G-Ausbau

Beim 5G-Ausbau hat die Telekom dieses Jahr 6.000 neue Antennen errichtet und kommt jetzt insgesamt auf 63.000 5G-Antennen. Die Telekom hat außerdem mehr als 3.500 5G-Antennen im 3,6 Gigahertz-Band technisch für 5G Standalone aufgerüstet. Bis 2025 soll 5G 90 Prozent der Landkarte abdecken. Im kommenden Jahr will die Telekom 5G Standalone auf weiteren Frequenzbändern ausrollen. In dieser Zeit soll auch die Technologie weiterentwickelt und optimiert werden.

CO2-Ausstoß soll weiter verringert werden

Durch Einsatz von Grünstrom ist das Netz der Telekom 2021 weltweit komplett grün. Bis 2025 will das Unternehmen bei den eigenen, direkten und indirekten Emissionen (Scope 1 und 2) CO2-Neutralität erreichen. Ein wichtiger Hebel dafür ist die Energieeffizienz: das Verhältnis von Datenvolumen im Netz und dafür notwendigem Strom. Mit verschiedenen Maßnahmen will die Telekom ihre Energieeffizienz bis 2024 verdoppeln. Dazu gehörte die Abschaltung von 3G. Auch der Netzausbau trägt zu effizienterem Energieverbrauch bei, indem die Telekom Kupferleitungen durch Glasfaser ersetzt. Mit künstlicher Intelligenz und Algorithmen will die Telekom zudem ihre Antennen besser auslasten.

Erneuerbare Energie machten 2020 den gesamten Stromverbrauch in Deutschland aus. Das führte zu CO2-Einsparungen von rund 330.000 Tonnen gegenüber dem Vorjahr. Bei der Notstrom-Versorgung will die Telekom künftig ergiebige Batterie-Technologien erproben. Klimaneutralität entlang der gesamten Lieferkette bis zum Kunden soll bis 2040 erreicht sein.


 

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