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Magenta Telekom ist auf Einkaufstour gegangen und erweiterte sein Glasfaser-Kabelnetz durch den Zukauf lokaler Glasfaser-Netzbetreiber (Foto: Magenta Telekom / Marlena König)

Magenta Telekom stärkt sich durch Zukäufe

Magenta Telekom, österreichische Tochter der Deutschen Telekom, erweitert sein Glasfaser-Kabelnetz durch den Zukauf lokaler Glasfaser-Netzbetreiber in Niederösterreich und Tirol. Mit dem Kauf von AURA/GFI und von Rudolf Geiger & Co/Kabel-TV Seefeld wurden Anfang Januar insgesamt etwa 5.500 versorgte Haushalte und Betriebe in Niederösterreich sowie etwa 1.200 Haushalte und Betriebe in Tirol an das Magenta-Netz angeschlossen. Das Netz in Niederösterreich soll in den nächsten Jahren zudem um 1.500 neue Anschlüsse in Neubauten der AURA erweitert werden. Kunden der übernommenen TV- und Internetanbieter können ihre bisherigen Produkte weiternutzen, profitieren als Magenta-Kunden gleichzeitig von neuen Produktlösungen. Eine schriftliche Erstinformation wird den Kunden im Laufe des Januars 2022 zugestellt. Die durch Magenta Telekom erworbenen Netze befinden sich in Niederösterreich, in den Gemeinden Bad Vöslau, Baden, Enzesfeld-Lindabrunn, Kottingbrunn, Leobersdorf, Leopoldsdorf, Siebenhaus, Unterwaltersdorf, Vösendorf und Wiener Neudorf. In Tirol ist es die Gemeinde Seefeld in Tirol und in ihrer Umgebung die Ortsteile Auland, Gschwand und Krinz.

Die nächsten Erweiterungsschritte nach der UPC-Übernahme

Nach der UPC-Übernahme im Jahr 2018 durch T-Mobile Austria hat sich die neu geschaffene Magenta Telekom über 1 Milliarde Euro in den Ausbau mobiler und fixer Netze investiert und damit das österreichweite Glasfaser-Kabelnetz auf Gigabit-Geschwindigkeit aufgerüstet. Drei Viertel aller Gigabit-Anschlüsse Österreichs werden heute eigenen Angaben zufolge von Magenta bereitgestellt. Das entspricht über 1,5 Millionen Haushalten.
 

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