
NetCologne ersetzt sein FTTC-Netz sukzsessive durch Glasfaser. Das eigene HFC-Netz ist flächendeckend gigabitfähig und soll nicht weiter ausgebaut werden. (Foto: NetCologne)
Wie City Carrier Glasfaser ausrollen und neue Geschäftsmodelle entwickeln
In ihren Regionen trotzen sie den großen Telekommunikations-Unternehmen bzw. kooperieren inzwischen mit ihnen: City Carrier wie M-net, NetCologne oder wilhelm.tel sind längst über Stadtgrenzen hinweg aktiv und leisten ihren Beitrag für eine bundesweite Breitbandversorgung mit Glasfaser.
City Carrier investierten als erste Netzbetreiber umfangreich in Glasfaser
Die City Carrier waren die ersten Netzbetreiber mit nennenswerten Investitionen in den Glasfaserausbau. Bereits 2011 schrieb das Wissenschaftliche Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) in einem Diskussionsbeitrag: "Die umfangreichsten Investitionen im FTTH-Bereich wurden von NetCologne (Köln-Bonner-Raum), Wilhelm.tel (Hamburg) und M-Net (München und Augsburg) getätigt." Im Jahr 2016 kam das WIK zu dem Schluss, dass diese drei knapp 70 Prozent aller FTTB/H-Kunden in Deutschland auf sich vereinten. Die City Carrier griffen auf die vorhandenen Infrastrukturen ihrer Stadtwerkemütter bzw. von Schwesterunternehmen zu, um ihre Glasfasernetze vergleichsweise kostengünstig und schnell zu errichten.
Wie gehen die City Carrier M-net , NetCologne und wilhelm.tel beim Netzausbau vor und wie sehen ihre Strategien für die Zukunft aus? Welche Geschäftsmodelle verfolgen sie: Gibt es neben Open Access noch andere, womöglich lukrativere Möglichkeiten, um die hohen Investitionskosten in Glasfaser rentabler zu machen?
Lesen Sie zu Ausbaustrategien und Geschäftsmodellen der City Carrier den Artikel "Die TK-Riesen aus der Region" von Marc Hankmann online oder in der aktuellen Printausgabe Cable!vision Europe 1/2022.
Claudia Boss-Teichmann 18.02.2022

