
André Krause, CEO von Sunrise UPC, ist für das laufende Geschäftsjahr zuversichtlich (Foto: Sunrise UPC)
Sunrise UPC legt im Geschäftsjahr 2021 beim Umsatz leicht zu
Sunrise UPC hat die Zahlen zum Geschäftsjahr 2021 veröffentlicht. Es ist das erste Konsolidierte Geschäftsjahr nach der Zusammenführung der beiden Unternehmen Sunrise und UPC. Im November 2020 war die Übernahme von Sunrise durch die UPC-Besitzerin Liberty Global abgeschlossen worden. Sunrise UPC erzielte 2021 einen Umsatz von 3,04 Milliarden Franken. Das entspricht einem Plus von 0,5 Prozent.
Mit 1,26 Milliarden Franken (-2 Prozent) entfällt der grösste Anteil auf das Segment Festnetz Privatkunden, dahinter folgen private Mobilfunkangebote mit 1,20 Milliarden (+1,9 Prozent) und B2B mit 0,55 Milliarden Franken (+3,7 Prozent). Ende 2021 zählte Sunrise UPC insgesamt rund 5,5 Millionen Abos. Dazu zählen Breitband-, TV- und Mobil-Abos. 216.500 neue Abos konnten netto dazugewonnen werden.
Leicht rückläufiger Gewinn
Mit 1,26 Milliarden Franken (-2 Prozent) entfällt der grösste Anteil auf das Segment Festnetz Privatkunden, dahinter folgen private Mobilfunkangebote mit 1,20 Milliarden (+1,9 Prozent) und B2B mit 0,55 Milliarden Franken (+3,7 Prozent). Ende 2021 zählte Sunrise UPC insgesamt rund 5,5 Millionen Abos. Dazu zählen Breitband-, TV- und Mobil-Abos. 216.500 neue Abos konnten netto dazugewonnen werden.
Leicht rückläufiger Gewinn
Man habe ein solides Geschäftsjahr hinter sich, heißt es in der Mitteilung. CEO André Krause kommentiert das Ergebnis: "2021 ist es uns trotz Pandemie, Integration und intensivem Wettbewerb gelungen, unseren operativen und finanziellen Erfolg auszubauen. Wir konnten unsere Stärken als fusioniertes Unternehmen im Privat- und Geschäftskundenmarkt wie auch im Zweitmarken-Geschäft ausspielen. Mit unseren neuen Angeboten haben wir das Momentum beibehalten und konnten unsere Marktanteile signifikant steigern. Das schlägt sich auch in einem soliden Umsatzwachstum nieder. Diese Dynamik stimmt mich auch für das Geschäftsjahr 2022 zuversichtlich."
Das segmentbereinigte EBITDA sank um 1,8 Prozent auf 1,1 Milliarden Franken, das bereinigt EBITDA ohne Sachanlagenzugänge belief sich auf 0,55 Milliarden Franken, ein Minus von 2,7 Prozent. Das Unternehmen begründet den Rückmann mit gesteigerten Marketing- und Vertriebsinvestitionen zur Unterstützung des neuen Produktportfolios von Sunrise bwz. den integrationsbedingten "costs to capture". Diese beliefen sich auf 100,2 Millionen Franken und sind Kosten, die durch Anpassung eines erworbenen Unternehmens an die Prozesse der Muttergesellschaft zur Erzielung von Synergien anfallen.
Claudia Boss-Teichmann 19.02.2022

