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Aus dem - für seine außergewöhnliche Architektur - preisgekrönten T-Center im 3. Wiener Gemeindebezirk Landstraße, dem Headquarter von T-Mobile, wurden für die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2021 vermeldet (Foto: T-Mobile/Udo Titz)

Magenta Telekom will 2022 mehr Breitband ausbauen

Umsatz und Ergebnis von Magenta Telekom, der österreichischen Tochter der Deutschen Telekom, sind im Geschäftsjahr 2021 erneut gewachsen: Der Jahresumsatz erhöhte sich um fast vier Prozent auf 1.351,0 Mio. Euro (Vorjahreswert: 1.301,9 Mio. Euro). Wachstum gab es sowohl beim Festnetz als auch im Mobilfunk (bei Privatkunden & B2B-Kunden) sowie im Wholesale-Segment. In den Bereichen Prepaid und Roaming zeigten sich 2021 kleine Umsatzrückgänge. Das Betriebsergebnis (EBITDA AL) vor Sondereffekten lag mit 543 Mio. Euro um 9,5 Prozent über dem vergleichbaren Wert des Vorjahres (2020: 496 Mio. Euro). Im Segmentbericht der Deutschen Telekom ergibt sich für Österreich allerdings ein niedrigeres EBITDA AL von 486 Mio. Euro. Diese Differenz kommt durch die Ausgliederung von Funktürmen der Magenta Telekom in eine eigene Schwestergesellschaft (Magenta Telekom Infra) zustande. Die Investitionen inklusive Magenta Telekom Infra lagen 2021 bei 241 Mio. Euro und somit auf dem Niveau des Jahres 2019, im Jahr 2020 waren die Investitionen aufgrund der massiv gestiegenen Nachfrage nach den ersten Lockdowns zwischenzeitlich auf 268 Mio. Euro gestiegen.

Gigabit-Geschwindigkeit liegt im Trend

Mit 5,26 Mio. Mobilfunkkunden ist Magenta auch im Mobilfunkbereich – sowohl bei Privatkunden als auch bei B2B-Kunden – gewachsen. Auch bei Breitband-Internet (Glasfaserkabel und DSL) gab es ein Plus von rund vier Prozent auf 662.000 Haushalte und Betriebe. Mit 1,5 Millionen Gigabit-Anschlüssen im Glasfaserkabelnetz ist Magenta nach Unternehmensangaben der führende Highspeed-Internet-Anbieter Österreichs und versorgt etwa ein Drittel aller Haushalte und Betriebe mit Gigabit-Internet.

"Nach der sprunghaft gestiegenen Nachfrage nach digitalen Services im Jahr 2020 konnten wir im vergangenen Jahr neuerlich einen deutlichen Umsatz- und Ergebniszuwachs erwirtschaften. Die hohe Nachfrage nach Gigabit-Geschwindigkeit wird sich weiter fortsetzen", sagt Andreas Bierwirth, CEO von Magenta Telekom. "Für die kommenden Jahre haben wir daher eine Investitionsoffensive für den Breitbandausbau in Österreich beschlossen: Wir investieren bis Ende 2025 rund eine Milliarde Euro in den Ausbau des Glasfaserkabelnetzes und 5G. Unser Ziel ist es, mittelfristig 50 Prozent aller österreichischen Haushalte und Betriebe mit Gigabit-Internet zu versorgen und damit unsere Rolle als führender Highspeed-Internetanbieter des Landes weiter auszubauen."

Kundenzuwachs bei Breitband und Mobilfunk

Im Jahr 2021 gab es einen Zuwachs von 184.000 Mobilfunkkunden und ein Plus von 27.000 Breitbandkunden, was in beiden Fällen rund vier Prozent Wachstum entspricht. Die Zahl der Mobilfunkkunden im Netz von Magenta Telekom lag somit per Ende 2021 bei 5,26 Millionen SIM-Karten (Vorjahreswert: 5,07 Millionen SIM-Karten). Die Zahl der Breitbandkunden (Glasfaserkabel-Internet und DSL) legte auf 662.000 Anschlüsse zu (2020: 635.000 Anschlüsse). Die Zahl der TV-Kunden ging leicht zurück und reduzierte sich um 2,6 Prozent von 421.000 auf 410.000 Teilnehmer, weiterhin spürbares Wachstum gab es bei der Zahl der Nutzer der Magenta TV-App.

Eine Milliarde Euro für den Netzausbau in Österreich bis 2025

Magenta Telekom hat im Jahr 2021 rund 241 Mio. Euro in die Netzerweiterungen (5G und Gigabit-Anschlüsse) investiert, ein leichter Rückgang gegenüber dem coronabedingten Rekordwert des Jahres 2020. Für die Jahre 2022 bis 2025 hat der Anbieter ein neues Investitionsprogramm beschlossen, welches primär den Ausbau des Glasfaserkabelnetzes beschleunigen und den laufenden 5G Ausbau weiter vorantreiben soll. In Summe wird rund eine Milliarde Euro über vier Jahre in den Netzausbau fließen. Per Ende 2021 bot Magenta Telekom rund 1,5 Millionen Gigabit-Anschlüsse und versorgte somit knapp ein Drittel aller österreichischen Haushalte und Betriebe mit Gigabit-Internet. In ganz Österreich sind laut Informationen des Breitbandbüros rund 45 Prozent aller Haushalte mit gigabitfähigen Anschlüssen versorgt.

5G-Versorgung schreitet voran

Bei der 5G-Versorgung wurden 2021 Fortschritte gemacht: 5G war per Jahresende an 1.900 Standorten in ganz Österreich aktiviert. Das entspricht einer Versorgung von rund der Hälfte aller Haushalte und Betriebe. Für 2022 ist ein weiterer Ausbau der Versorgung auf rund 55 Prozent geplant. Die Mobilfunkversorgung mit LTE per Ende 2021 lag bei 98,6 Prozent der Bevölkerung in Österreich, das neue Maschinennetz LTE-M ("Long Term Evolution for Machines"), welches für IoT-Lösungen mit hohem Bandbreitenbedarf geeignet ist, erreicht bereits 95,3 Prozent der Betriebe und Haushalte. Für IoT-Lösungen mit geringem Bandbreitenbedarf betreibt Magenta zudem das österreichweite Maschinennetz Narrowband-IoT: Dieses ist österreichweit in 99 Prozent aller Betriebe und Haushalte verfügbar.

Lesen Sie zu Magenta Telekom auch: Magenta Telekom stärkt sich durch Zukäufe (CVE Online vom 13.01.2022)
 

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