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Flagge der Ukraine (Osipov Georgiy Nokka, Public domain, via Wikimedia Commons)

Telkos reagieren auf Situation in der Ukraine

Der Krieg gegen die Ukraine und das Leid der Menschen bewegen weltweit. Mit Kundgebungen, durch Spenden und Hilfaktionen bekunden viele Privatpersonen und Unternehmen ihre Solidarität und versuchen zu helfen. Zahlreiche Telekommunikationsanbieter haben Anrufe und SMS in die Ukraine kostenfrei gestellt.

Die Deutsche Telekom teilte am 25. Februar auf Twitter mit: "Bis auf weiteres werden wir Anrufe und SMS von Festnetz & Mobilfunk in die Ukraine kostenfrei stellen. Dies gilt für Privat- und Geschäftskunden und für congstar. Auch Roaming in der Ukraine wird kostenfrei." Auch Telefónica gab am gleichen Tag bekannt, Anrufe/SMS und Roaming bis auf weiteres kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Die Tele Columbus Gruppe informierte am 25. Februar: "Alle Privat- und Geschäftskunden können bis auf weiteres kostenfrei von ihren PŸUR Anschlüssen und PŸUR Business Anschlüssen aus in die Ukraine telefonieren."

Auch große Telkos in Österreich und der Schweiz stellten Telefonate und Roaming am 25. Februar kostenfrei: So beispielsweise A1, Sunrise UPC, Swisscom und SALT.

Vodafone stellte Telefonate und SMS aus dem deutschen Vodafone-Netz in die Ukraine ab dem 28, Februar kostenlos und strich die Roaming-Gebühren. Der Düsseldorfer Konzern hat seine Kunden um Hilfe für die Ukraine gebeten: Wer eine SMS mit dem Kennwort UKRAINEHILFE an die 44844 sendet, spendet damit über die Mobilfunkrechn ung 10 Euro an die europäischen Nachbarn in Not.

Vodafone gab außerdem am 3. März bekannt, 10.000 SIM-Karten bereitzustellen, mit denen Flüchtlinge das Vodafone-Netz kostenlos nutzen können. Zusätzlich stellt Vodafone Flüchtlingsheimen, die jetzt vermehrt ukrainische Flüchtlinge aufnehmen werden, insgesamt 1.000 GigaCubes zur Verfügung. Die Geräte bauen über Mobilfunk ein WLAN auf, das – je nach Gerätetyp – über 200 Menschen gleichzeitig nutzen können.

Auch der Münchner Telekommunikationsanbeiter M-net stellte am 1. März Festnetz- und Mobilfunkgespräche sowie alle SMS-Nachrichten in die Ukraine kostenfrei. Die Regelung soll zunächst bis Ende März 2022 gelten. Für M-net Mobilfunkkunden, die sich in der Ukraine aufhalten, fallen in diesem Zeitraum auch keine Roamingkosten an.

EWE mit Sitz in Oldenburg setzte ebenfalls die Entgelte für SMS und Anrufe in die Ukraine aus. Diese Rege­lung gilt rück­wir­kend ab dem 23. Februar bis auf Weiteres für alle Privat- und Geschäfts­kunden mit einem Mobil­funk- und/oder Fest­netz­ver­trag bei Ewe. Auch für in der Ukraine gebuchten Daten­ver­bin­dungen entstehen keine Kosten.
 

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