
DNS:NET will in Berlin bis 2030 hunderttausende Glasfaser-Anschlüsse bauen
Am 10. März haben die DNS:NET Internet Service GmbH und Staatssekretär Tino Schopf von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe eine Gemeinsame Absichtserklärung für den Gigabitausbau in Berlin unterzeichnet.
Die DNS:NET will zur Zielerreichung der Gigabit-Strategie des Landes Berlin durch einen eigenwirtschaftlichen Gigabitausbau beitragen: In den kommenden Jahren bis spätestens 2030 beabsichtigt DNS:NET mehrere hunderttausend Anschlusspunkte (Haushalte/Gewerbeeinheiten/sozioökonomische Schwerpunkte) in Berlin mit Glasfaser (FTTB/H) eigenwirtschaftlich zu versorgen.
Stefan Holighaus, Mitglied der Geschäftsleitung der DNS:NET: "Wir sind seit vielen Jahren aktiv dabei die innerstädtische Infrastruktur und Großprojekte bis hin zu den Außenbezirken mit Glasfaserinternet und FTTH zu versorgen. Mit seiner Gigabitstrategie setzt Berlin nun auf Tempo für die Infrastrukturentwicklung. Wir werden die Realisierung der 'Gigabit-Hauptstadt Berlin' mit hohem Tempo vorantreiben und unterstützen dies durch den gezielten eigenwirtschaftlichen Ausbau in zahlreichen unterversorgten Gebieten u.a. in den Stadtrandlagen. Dies entspricht ganz klar unserem Motto: 'Glasfaser für alle!'"
Die DNS:NET will zur Zielerreichung der Gigabit-Strategie des Landes Berlin durch einen eigenwirtschaftlichen Gigabitausbau beitragen: In den kommenden Jahren bis spätestens 2030 beabsichtigt DNS:NET mehrere hunderttausend Anschlusspunkte (Haushalte/Gewerbeeinheiten/sozioökonomische Schwerpunkte) in Berlin mit Glasfaser (FTTB/H) eigenwirtschaftlich zu versorgen.
Gebiete in Stadtrandlagen im Blick
Staatssekretär Tino Schopf: "Seit mehr als zwei Jahrzehnten fest in der Hauptstadtregion verwurzelt, richtet DNS:NET sein Augenmerk besonders auf Berlins unterversorgte Gebiete in den Stadtrandlagen. Hier will das Unternehmen möglichst in Kooperation mit den jeweiligen Bezirksämtern investieren. DNS:NET wird damit ein unverzichtbarer Akteur bei der Umsetzung unserer Gigabitstrategie."
Gigabit-Strategie: Flächendeckene Glasfaser-Versorgung bis 2030
Mit Beschluss des Senats von Berlin zur Gigabit-Strategie vom 15. Juni 2021 wurde der Startschuss für das gemeinsame Vorgehen für die Realisierung der "Gigabit-Hauptstadt Berlin" gelegt. Bis 2030 soll Berlin flächendeckend mit Glasfaser bis zum Gebäude bzw. bis zur Wohnung versorgt sein. Eine vollständige 5G-Mobilfunkversorgung soll bereits 2025 erreicht werden. Die Gigabit-Strategie setzt dabei in erster Linie auf den eigenwirtschaftlichen Ausbau der Telekommunikationsunternehmen, die durch individuelle Absichtserklärungen mit den in Berlin tätigen Telekommunikationsunternehmen abgesichert und dokumentiert wird. Mit der Absichtserklärung bekennen sich die Telekommunikationsunternehmen zu Investitionen in das Gigabitnetz für Berlin und zur Mitarbeit im Arbeits- und Lenkungskreis der Gigabitstrategie.
Im Oktober vergangenen Jahres hatte das Land Berlin mit Vattenfall Eurofiber eine Absichtserklärung unerzeichnet (siehe CVE Online vom 8.10.2022). Vattenfall Eurofiber will bis 2026 mehr als 500.000 Haushalte und Unternehmen in Berlin ans Glasfasernetz anschließen.
Über DNS: NET
Die DNS:NET mit Hauptsitz in Berlin und zurzeit knapp 350 Beschäftigen ist auf Wachstumskurs und baut seit 2007 Telekommunikations- und Internet- Infrastrukturen in Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. In den kommenden Jahren plant die DNS:NET Gruppe über 2,5 Mrd. Euro in den Eigenausbau zu investieren.
Seit April 2021 ist die 3i Infrastructure plc neben dem Gründer Alexander Lucke Gesellschafter der DNS:NET.
Claudia Boss-Teichmann 11.03.2022

