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5G Standalone wird bei Vodafone jetzt unter dem Namen "5G+" vermarktet (Foto: Vodafone)

5G Standalone bei Vodafone ist jetzt 5G+

Neuer Name, neue Handys, neuer Ausbauplan: Für Vodafone Anlass, am 15. März den Start für "das vollständige 5G im Massenmarkt" bekannt zu geben. "Das erste Echtzeit-Netz für alle kommt", erklärte Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. "Vor einem Jahr haben wir die ersten 5G Standalone-Stationen in Deutschland gestartet", so Ametsreiter weiter. "Damals an nur wenigen Orten und nur mit wenigen Handys. Denn es braucht immer diejenigen, die neue Technologien zum Leben erwecken. Jetzt ist das, was wir vor einem Jahr klein gestartet haben, bereit für den Massenmarkt. 5G+ kommt großflächig nach Deutschland."

Unter der Bezeichnung "5G+" wird Vodafone künftig Angebote vermarkten, die auf 5G Standalone basieren, also auf einer eigenständigen 5G-Infrastruktur im Antennen- und im Kern-Netz. Jetzt werde diese Technologie massentauglich, so Vodafone. Bereits ab März stünden 16 Smartphones und Tablets von unterschiedlichen Händlern zur Verfügung, die diese unterstützten. Durch die direkte Einwahl ins 5G+-Netz ohne Umweg über die LTE-Infrastruktur erhöhe sich außerdem die Zahl der Orte, an denen 5G für Kunden verfügbar sei.

Nutzung und Vorteile von „5G+“


Vodafone-Kunden mit geeigneten Smartphones, die einen 5G-Postpaid-Tarif gebucht haben, können 5G+ ohne zusätzliche Kosten nutzen. Durch eine neue Vodafone-App sollen Nutzer die Freischaltung von 5G+ noch leichter aktivieren können. Überall dort, wo 5G+ bereits verfügbar ist, buchen sich die Smartphones, die das vollständige 5G bereits unterstützen, dann automatisch in dieses Netz ein. Wo 5G+ noch nicht freigeschaltet ist, sind Smartphone-Nutzende weiterhin in den bisherigen Netzen (5G Non-Standalone und LTE) unterwegs.

Vorteile von 5G-Standalone sind laut Vodafone vor allem die geringen Latenzzeiten und der geringere Energieverbrauch der Handys. Dadurch könnten 20 Prozent Strom im Vergleich zur Nutzung von 5G Non-Standalone und LTE eingespart werden. Die Ersparnis bezieht sich auf die Funkübertragung, nicht auf den gesamten Energieverbrauch des Handys.

Die unterschiedlichen Smartphones lernen den Umgang mit den unterschiedlichen 5G-Frequenzen und können so an immer mehr Orten das 5G Standalone nutzen. Die Smartphones von Samsung unterstützen 5G+ zu Beginn im High-Band, andere Endgeräte zunächst im Low-Band. Mit den kommenden Entwicklungsschritten sollen 5G+ Smartphones zunehmend alle 5G-Frequenzen unterstützen. Das Vodafone-Netz unterstützt bei 5G Standalone auch die Bündelung von unterschiedlichen Frequenzen (High-Band und Low-Band), sodass beispielsweise mit dem Handy Oppo Find X3 Pro Geschwindigkeiten von deutlich ich mehr als 1.000 Megabit nutzbar sein sollen.

Verfügbarkeit des 5G-Standalone-Netzes von Vodafone


Laut Vodafone können aktuell deutlich mehr als 10 Millionen Kunden 5G+ zuhause nutzen. 4.000 Antennen im Vodafone-Netz unterstützen die 5G+ Technik. Beim weiteren Ausbau-Prozess soll an jeder 5G-Station auch 5G+ (5G-Standalone) freigeschaltet werden. 2025 soll 5G+ von Vodafone für fast alle Menschen in Deutschland zuhause verfügbar sein, so der Konzern.

Vodafone setzt bei 5G Standalone nach wie vor auf einen Technik-Mix aus unterschiedlichen 5G-Frequenzen: Während die High-Band-Frequenzen (3,5 Gigahertz) extrem hohe Bandbreiten an besonders stark frequentieren Orten wie Stadien ermöglichen, versorgen Mobilfunk-Stationen, die Frequenzen im Low-Band (700 Megahertz) nutzen, besonders große Flächen mit 5G und bringen das schnelle Netz auch in die Häuser hinein.


 

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