ANZEIGE

LTE-Mobilfunkmast der Deutschen Telekom (Foto: Deutsche Telekom)

Zwischenbilanz bei Schließung "grauer Flecken"

Die Deutsche Telekom und Vodafone geben eine Zwischenbilanz bei ihrer Zusammenarbeit im Mobilfunknetzausbau bekannt. Seit Sommer 2021 haben die Unternehmen über 2.000 "graue Flecken" im 4G-Netz geschlossen, vor allem in ländlichen Regionen. Bis zum Sommer diesen Jahres soll dann die vereinbarte Zahl von insgesamt 3.000 geschlossenen grauen Flecken erreicht werden. Möglich wird dies durch den technologischen Ansatz des Network Sharings. Dabei können auch Kunden des anderen Anbieters das Netz der Kooperationspartners nutzen. Laut Angaben von Telekom und Vodafone wird dadurch vor allem das Netz auf dem Land und entlang von Straßen verbessert.

Schließung weiterer grauer Flecken in diesem Jahr

Bei grauen Flecken handelt es sich um Mobilfunk-Standorte, an denen bislang nur ein Anbieter seine Kunden mit schnellem LTE -Netz versorgt. Beim Network Sharing öffnen Vodafone und Telekom jeweils eine gleiche Anzahl von Mobilfunk-Stationen auch für die Kunden des Kooperationspartners. Der eigenständige Netzausbau der Unternehmen ist von der Vereinbarung nicht betroffen. Beide Unternehmen investieren

weiterhin im Infrastrukturwettbewerb in ihre eigenen Mobilfunknetze. Auch in Zukunft wollen sie Network Sharing auf ausgewählte ländliche Gebiete beschränken, um kleinste Versorgungslücken zu schließen.

Zusammenarbeit seit 2020

Die Zusammenarbeit hatten Telekom und Vodafone schon 2020 bekanntgegeben. Da das Bundeskartellamt damals aber Bedenken hatte, kündigten die beiden Firmen Anfang 2021 an, Antennen auch für Telefónica (O2) zu öffnen. Lesen Sie dazu auch: Deutsche Telekom und Vodafone vereinbaren Network Sharing gegen graue Flecken (CVE Online vom 13.02.2020).

 

Weitere Webseiten