
FRK-Vorsitzender Heinz-Peter Labonte erwartet auf dem diesjährigen Breitbankongress reichlich spannenden Diskussionsstoff. Einen Ausblick auf die Themen gibt er im Interview mit Cable!vision Europe. (Foto: FRK)
"Mit Geld allein bauen Cowboys keine Netze"
Vielen gelten sie als Heilsbringer für den Breitbandausbau in Deutschland: Investoren, die seit einiger Zeit den Breitbandmarkt für sich entdeckt haben und dort tätige Unternehmen finanzieren. Insgesamt sollen nach Angaben von Branchenverbänden über 40 Milliarden Euro für privatwirtschaftliche Investitionen in den Glasfasermarkt zur Verfügung stehen. Wird dadurch die erhoffte Beschleunigung des Glasfaserausbaus gelingen?
Heinz-Peter Labonte, Vorsitzender des Fachverbands Rundfunk- und BreitbandKommunikation, nimmt in einem Interview in der aktuellen Ausgabe von Cable!vision Europe dazu Stellung. Er sagt: "Sinnvolle und durchdachte Ausbaustrategien kann ich bei vielen der zumeist angloamerikanischen Investoren jedenfalls nicht erkennen. Sie setzen einseitig auf den Ausbau der Netzebene und pflastern vor allem im ländlichen Raum die weißen und grauen Flecken mit Glasfasernetzen voll. (...)"
Auch zum Wettbewerbsverhalten des im letzten Jahr gegründeten Gemeinschaftsunternehmens Glasfaser Plus von Deutscher Telekom und dem australischen IFM Global Infrastructure Fund findet er kritische Worte. Des weiteren stehen die Gigabitstrategie des Bundes und der Netzausbau in den Wohnungen im Mittelpunkt des Interviews, das Sie in der aktuellen Printausgabe 2/2022 von Cable!vision Europe oder hier online lesen können.
Claudia Boss-Teichmann 31.03.2022

