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Neues Finanzierungsmodell über HbbTV

Lokale TV-Sender erfüllen einen wichtigen gesellschaftspolitischen Auftrag, der jedoch nur in geringem Maße von der öffentlichen Hand unterstützt wird. Viele Veranstalter stehen daher vor der entscheidenden  Frage, wie sie ihr Angebot finanzieren können. Wie der Vorsitzende des Fachverbandes Rundfunk- und BreitbandKommunikation (FRK), Heinz-Peter Labonte in Leipzig mitteilte, werde während des 17. Medien- und Kabelkongresses des Fachverbands und des Bundesverbands Lokal-TV (BLTV) am 6. und 7. Oktober im Congress Centrum der Leipziger Messe ein neues Finanzierungskonzept für lokale TV-Sender und Kabelnetzbetreiber auf Grundlage des neuen interaktiven Fernsehstandards HbbTV vorgestellt.

Die Firma Smart TV Data habe eine Lösung entwickelt, mit der Nutzungsdaten über HbbTV-Inhalte mit Zustimmung der Nutzer repräsentativ ausgewertet werden. Als Partner der Smart TV Data GmbH habe der FRK gemeinsam mit der Media-Agentur Anixe net, ein Revenue-Share-Modell entwickelt, bei dem lokale TV-Sender und Kabelnetzbetreiber an den bundesweit generierten Werbeeinnahmen beteiligt werden. "Dies bedeutet einen Paradigmenwechsel für den lokalen TV-Sendermarkt und die unabhängigen mittelständischen Kabelnetzbetreiber". Denn auf diese Weise ergebe sich nicht nur für Lokalsender und Kabelnetzbetreiber eine neue, lukrative Erlösquelle. Vielmehr erzielten auch Werbetreibende einen höheren Wirkungsgrad für ihre Werbebotschaft. Darüber hinaus erreichten sie auf diesem Weg auch die kaufkräftige Zielgruppe der über 50-jährigen, die immer noch mehr den Fernseher und weniger das Internet nutze.

 

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