
Dr. Frederic Ufer (li.) wurde zum 2. Geschäftsführer des VATM gewählt, 1. Geschäftsführer ist weiterhin Jürgen Grützner (re.) (Foto: VATM)
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VATM erweitert Geschäftsführung und Präsidium
Die Mitgliederversammlung Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten VATM e.V. hat in ihrer Sitzung während der ANGA COM ihre Geschäftsführung und ihr Präsidium organisatorisch breiter aufgestellt. Zum 2. Geschäftsführer wurde Dr. Frederic Ufer gewählt. Der Volljurist leitet seit Juli 2007 den Bereich Recht und Regulierung des Verbandes. In das erweiterte Präsidium wählten die Mitglieder Dr. Christian Humpert, Geschäftsführer der DB broadband, und Volker Leyendecker, Sales Director bei SES Networks.
VATM-Präsident David Zimmer konnte den Mitgliedsunternehmen mitteilen, dass die insgesamt mehr als 50 Milliarden Euro, die in den nächsten Jahren in den Infrastrukturausbau fließen, zu einem zu einem Großteil von den im VATM organisierten Unternehmen, geleistet würden. Als Beispiele nannte er Deutsche Glasfaser, Deutsche GigaNetz, BBV Deutschland, DNS:NET, Liberty Networks, EWE TEL und 1&1 Versatel.
Der VATM, so Zimmer, habe sich zu der zentralen Branchenvertretung nicht nur für die großen deutschlandweiten Netzbetreiber, sondern auch für die vielen z. T. stark regional agierenden Private-Equity-Gesellschaften entwickelt. Ein gutes Signal für die kleineren Kommunen sei die noch stärkere Fokussierung auf den ländlichen Raum. Hiervon profitiere vor allem der Mittelstand in ganz Deutschland, so der VATM-Präsident.
Der Wirtschaftsstandort Deutschland brauche den Wettbewerb sowohl um die Netze, aber auch den Wettbewerb der Dienste auf den Netzen, um international an der Spitze bestehen zu können. Die Herausforderung einer umfassenden und schnellen Digitalisierung beträfen insbesondere die deutschen Unternehmen und Industrie, für die die Defizite bei Konnektivität und digitalen Angeboten schwerwiegende Nachteile bedeuteten, führte Zimmer aus.
Der VATM, so Zimmer, habe sich zu der zentralen Branchenvertretung nicht nur für die großen deutschlandweiten Netzbetreiber, sondern auch für die vielen z. T. stark regional agierenden Private-Equity-Gesellschaften entwickelt. Ein gutes Signal für die kleineren Kommunen sei die noch stärkere Fokussierung auf den ländlichen Raum. Hiervon profitiere vor allem der Mittelstand in ganz Deutschland, so der VATM-Präsident.
Der Wirtschaftsstandort Deutschland brauche den Wettbewerb sowohl um die Netze, aber auch den Wettbewerb der Dienste auf den Netzen, um international an der Spitze bestehen zu können. Die Herausforderung einer umfassenden und schnellen Digitalisierung beträfen insbesondere die deutschen Unternehmen und Industrie, für die die Defizite bei Konnektivität und digitalen Angeboten schwerwiegende Nachteile bedeuteten, führte Zimmer aus.
Claudia Boss-Teichmann 12.05.2022

