
André Krause ist seit 2020 CEO des fusionierten Unternehmens Sunrise UPC (Foto: Sunrise UPC)
Swiss Fibre Net AG und Sunrise UPC erweitern Zusammenarbeit
Sunrise UPC, der zweitgrößte schweizerische Telekommunikationsanbieter, hat eine erweiterte Zusammenarbeit mit der Swiss Fibre Net AG (SFN) vereinbart. Die 2013 abgeschlossene Partnerschaft hatten die Unternehmen bereits 2018 ausgebaut: Sunrise leistete eine Vorabinvestition in die Infrastrukturen aller 17 SFN-Aktionäre und -Partner und sicherte sich so langfristige, nicht entziehbare Nutzungsrechte (IRU) über einen Zeitraum von 20 Jahren. Die SFN ist ein Gemeinschaftsunternehmen lokaler Energieversorger in der Schweiz.
"Langfristige Unabhängigkeit in grössten Städten und Agglomerationen"
André Krause, CEO von Sunrise UPC sagt: "Mit unseren Glasfaser-Partnerschaften sichern wir uns in den grössten Städten und Agglomerationen eine langfristige Unabhängigkeit. In Ergänzung zu unserem leistungsfähigen HFC-Netz ermöglicht die Vereinbarung mit der SFN, die Privat- und Geschäftskunden im weitaus grössten Teil der Schweizer Haushalte und Unternehmen mit ultraschnellen Breitbandprodukten zu versorgen." Andreas Waber, CEO von SFN bestätigt: "Sunrise UPC ist seit bald 10 Jahren ein Glasfaserkunde der SFN, die Partnerschaft wurde auch laufend an die Anforderungen des Marktes angepasst. Der erneuerte Vertrag bringt beiden Unternehmen deutliche Vorteile". Swiss Fibre Net und ihre Partner könnten davon profitieren, dass Sunrise UPC nun einen doppelt so grossen Marktanteil aufweise wie vor der Fusion. Dies erhöhe auch die potentielle Anzahl Kunden für schnelle FTTH Anschlüsse auf den Glasfasernetzen der SFN. Sunrise UPC wiederum verfüge über attraktive Zugangskonditionen mit SFN, welche der neuen Marktsituation Rechnung tragen würden.
Claudia Boss-Teichmann 17.05.2022

