
Vodafone legt Geschäftsbericht 2021/22 vor
Vodafone hat seinen Geschäftsbericht für das Jahr 2021/22* vorgelegt. Das Unternehmen beendete das Geschäftsjahr 2021/22 mit einem Plus beim Gesamt Service-Umsatz von 1,1 Prozent auf 11,62 Milliarden Euro und einer Zunahme des bereinigten Betriebsergebnisses von 6,5 Prozent auf 5,67 Milliarden Euro. Die EBITDAaL-Marge liegt bei 43,2 Prozent.
Bescheidenes Wachstum beim Festnetzgeschäft
Im Festnetz-Bereich steigt der Umsatz um 0,5 Prozent auf 6,49 Milliarden Euro. Hier konnte Vodafone 20.000 neue Kunden gewinnen. Insgesamt nutzen über 10,83 Millionen Menschen im Kabel-Glasfasernetz der Düsseldorfer. Der Service-Umsatz im Mobilfunk-Geschäft wächst um 1,8 Prozent auf 5,13 Milliarden Euro. Der Zuwachs betrug hier 19.000 Neukunden. Insgesamt nutzen über 19 Millionen Vertragskunden das Mobilfunk-Netz der Düsseldorfer. Die Anzahl der SIM-Karten im Vodafone-Netz wuchs im abgelaufenen Geschäftsjahr um 6,3 Millionen auf 64,6 Millionen. Getrieben werde der Zuwachs insbesondere durch Anwendungen im Zukunftsmarkt IoT.
Beim Kauf der Unitymedia durch Vodafone wurden Integrationsziele für Kosten und Investitionen in Höhe von 425 Millionen Euro festgelegt, diese seien mehr als zwei Jahre früher als geplant erreicht worden.
"Wir beenden das Geschäftsjahr mit einem guten Wachstum von 6,5 Prozent beim bereinigten EBITDAaL und einem Gesamt Service-Umsatzwachstum von 1,1 Prozent. Die Markt-Nachfrage nach schnellem Internet ist im Fest- wie im Mobilfunk-Netz ungebrochen. Mit Deutschlands größtem Gigabit-Netz und dem Ausbau unseres 5G-Mobilfunknetzes zum modernsten in Europa sind wir für die Zukunft bestens aufgestellt. Ich verlasse Vodafone in tiefer Dankbarkeit und lege die Geschicke des Unternehmens vertrauensvoll in die Hände meines Nachfolgers Philippe Rogge", so Hannes Ametsreiter, CEO von Vodafone-Deutschland.
* Das Geschäftsjahr bei Vodafone endet jeweils am 31. März.
Claudia Boss-Teichmann 17.05.2022

