
Gerade in ländlichen Regionen geht es meist nicht ohne Fördermittel. Aber bedroht das Graue-Flecken-Förderprogramm tatsächlich den eigenwirtschaftlichen Breitbandausbau? (Foto: Deutsche Glasfaser/Marie Monecke)
Die Graue-Flecken-Förderung - Schub für den Ausbau?
Wie viel Staat ist nötig beim Breitbandausbau? Auf das Weiße-Flecken-Programm folgte vor einem Jahr das für Graue Flecken. Hat es den erhofften Schub für den Glasfaserausbau gebraucht? So schnell wie es eingeführt wurde, könnte es auch wieder verschwinden.
Der Breitbandausbau soll nach Willen des Bundes beschleunigt werden, auch wenn das neue politische Ziel der flächendeckenden Gigabitversorgung nicht mehr 2025, sondern 2030 erreicht werden soll. Immerhin sollen bis Ende 2025 die Hälfte aller Haushalte einen FTTB/H-Anschluss besitzen. Um dieses Ziel zu erreichen, fördert der Bund den Glasfaserausbau in den sogenannten Grauen Flecken. Gefördert werden Haushalte, deren Breitbandanschluss 100 Mbit/s nicht überschreitet und die in den nächsten drei Jahren privatwirtschaftlich nicht ausgebaut werden. Darüber hinaus kann für ein Gebiet nur dann eine Förderung beantragt werden, wenn keine HFC- oder FTTB/H-Netze vorhanden sind.
Der Beitrag unseres Autors Marc Hankmann gibt einen Überblick darüber, wie das Programm im ersten Jahr angelaufen ist und warum es eventuell bald eingemottet werden könnte. Lesen Sie den vollständigen Artikel "Die Graue-Flecken-Förderung und ihr Einfluss auf den Breitbandausbau" hier online oder in der neuesten Printausgabe 3/2022 von Cable!vision Europe.
Claudia Boss-Teichmann 18.05.2022

