
Backbone-Anbindung mit dem Horizontalbohr-Verfahren: Das Foto zeigt den Verlauf der 470 Meter langen Bohrtrasse mit Unterquerung der A7 westlich von Flensburg (Foto: Tracto-Technik GmbH & Co. KG)
Breitbandausbau ohne Bagger und Schaufel
Bis zu 80 Prozent der Kosten beim leitungsgebundenen Breitbandausbau mit Glasfaserleitungen entfallen auf den Tiefbau in klassischer offener Bauweise. Der Bereich bietet also viel Potenzial im Hinblick auf Zeit-, Ressourcen- und Kosteneinsparung. Einen Lösungsansatz bieten hier grabenlose Techniken für die unterirdische Verlegung der Schutzrohre und Kabel.
Vorteile der NODIG-Verfahren (no dig = nicht umgraben) sind: Wertvolle Oberflächen werden geschont, Aushub- und Wiederherstellungsarbeiten entfallen, Emissionen werden gesenkt und der Verbrauch von Naturkapital reduziert. Zudem sind kürzere Bauzeiten möglich. Ein weiterer Pluspunkt ist ihre große technische Bandbreite.
Der Fachbeitrag von TRACTO-TECHNIK stellt die NODIG-Systeme anhand von Beispielen aus der Praxis vor. Lesen Sie den kompletten Artikel in der aktuellen Ausgabe 4/2022 von Cable!vision Europe oder hier online.
Claudia Boss-Teichmann 02.06.2022

