
(v.l.) Oberbürgermeister Thomas Eiskirch, Srini Gopalan, Vorstandsmitglied Deutsche Telekom AG und Sprecher der Geschäftsführung Telekom Deutschland GmbH, Patrick Helmes, Geschäftsführer GLASFASER RUHR und Christian Graumann, Geschäftsführer GLASFASER RUHR (Foto: Deutsche Telekom)
Deutsche Telekom und Glasfaser Ruhr wollen Bochum zur Glasfaserstadt machen
Bis 2032 soll mit Bochum eine der größten Städte des Ruhrgebiets über ein flächendeckendes Glasfaser-Netz verfügen. Dies ist das Ziel einer neuen Kooperation zwischen der Deutschen Telekom und der GLASFASER RUHR GmbH, einer Tochter der Stadtwerke Bochum. Die beiden Unternehmen wollen mehr als 134.000 direkte Glasfaseranschlüsse (Fiber to the home / FTTH) bauen und betreiben. Der Ausbau soll Anfang 2023 starten. Derzeit werden Bandbreiten bis zu 1 Gbit/s im Download und 200 Mbit/s im Upload angeboten.
Das Digitalisierungsvorhaben mit einem Gesamtvolumen von 185 Millionen Euro gaben die Telekom und GLASFASER RUHR zusammen mit Vertretern der Stadt auf einer Pressekonferenz in der Starlight Express Halle bekannt. Die Rollenverteilung der Kooperation: Die GLASFASER RUHR plant und baut das Netz. Die Telekom hingegen betreibt das Netz und mietet die Infrastruktur für mindestens 30 Jahre an.
Das entstehende Glasfasernetz soll den Unternehmen zufolge auch anderen Telekommunikationsanbietern offenstehen, Voraussetzung dafür sei eine kommerzielle Einigung zu fairen, marktwirtschaftlichen Konditionen. Sowohl Telekom als auch GLASFASER RUHR verfügen bereits über ein bestehendes Glasfasernetz in Bochum. Beide Partner streben daher an, dass beide Seiten die bestehende Infrastruktur gegenseitig mitnutzen dürfen. Insgesamt sollen 2032 über 90 Prozent der Haushalte und Unternehmen in Bochum über einen Gigabit-Glasfaseranschluss verfügen.
Srini Gopalan, im Vorstand der Telekom für das Deutschland-Geschäft verantwortlich, sagte in Bochum: "Das Ruhrgebiet ist eine der einwohnerreichsten Metropolregionen Europas. Hier ist der Bedarf an digitaler Hochleistungs-Infrastruktur hoch. Glasfaser ist das Netz der Zukunft. Gemeinsam mit der GLASFASER RUHR werden wir den Menschen in Bochum Zugang zu diesem Netz bieten. Kein Unternehmen kann Deutschland allein digitalisieren. Kooperationen sind und bleiben daher eine tragende Säule unserer Glasfaser-Strategie. Bei unserer Partnerschaft mit GLASFASER RUHR bringt jede Partei ihre Stärken ein – davon profitieren Menschen und Unternehmen vor Ort."
Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch: "Das Ausbauprojekt ist das erste Glasfaser-Kooperationsprojekt im Ruhrgebiet. In Bochum bauen wir gemeinsam das Netz der Zukunft. Ein leistungsfähiges Telekommunikationsnetz ist ein wichtiger Standortfaktor für Privathaushalte und Unternehmen."
Patrick Helmes und Christian Graumann, beide Geschäftsführer der GLASFASER RUHR, ergänzen: "Die GLASFASER RUHR wird bis Ende 2022 in Bochum bereits rund 33.000 Haushalte an ihr Glasfasernetz angeschlossen haben. Jetzt gehen wir gemeinsam mit der Telekom den nächsten Schritt. Wir freuen uns, einen starken Partner für das Ausbauprojekt gewonnen zu haben."
Bochum war erste "Gigabit City" von Unitymedia
Das Digitalisierungsvorhaben mit einem Gesamtvolumen von 185 Millionen Euro gaben die Telekom und GLASFASER RUHR zusammen mit Vertretern der Stadt auf einer Pressekonferenz in der Starlight Express Halle bekannt. Die Rollenverteilung der Kooperation: Die GLASFASER RUHR plant und baut das Netz. Die Telekom hingegen betreibt das Netz und mietet die Infrastruktur für mindestens 30 Jahre an.
Open Access geplant
Srini Gopalan, im Vorstand der Telekom für das Deutschland-Geschäft verantwortlich, sagte in Bochum: "Das Ruhrgebiet ist eine der einwohnerreichsten Metropolregionen Europas. Hier ist der Bedarf an digitaler Hochleistungs-Infrastruktur hoch. Glasfaser ist das Netz der Zukunft. Gemeinsam mit der GLASFASER RUHR werden wir den Menschen in Bochum Zugang zu diesem Netz bieten. Kein Unternehmen kann Deutschland allein digitalisieren. Kooperationen sind und bleiben daher eine tragende Säule unserer Glasfaser-Strategie. Bei unserer Partnerschaft mit GLASFASER RUHR bringt jede Partei ihre Stärken ein – davon profitieren Menschen und Unternehmen vor Ort."
Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch: "Das Ausbauprojekt ist das erste Glasfaser-Kooperationsprojekt im Ruhrgebiet. In Bochum bauen wir gemeinsam das Netz der Zukunft. Ein leistungsfähiges Telekommunikationsnetz ist ein wichtiger Standortfaktor für Privathaushalte und Unternehmen."
Patrick Helmes und Christian Graumann, beide Geschäftsführer der GLASFASER RUHR, ergänzen: "Die GLASFASER RUHR wird bis Ende 2022 in Bochum bereits rund 33.000 Haushalte an ihr Glasfasernetz angeschlossen haben. Jetzt gehen wir gemeinsam mit der Telekom den nächsten Schritt. Wir freuen uns, einen starken Partner für das Ausbauprojekt gewonnen zu haben."
Bochum war erste "Gigabit City" von Unitymedia
Eine "Gigabit City" hatte schon Unitymedia im Mai 2019 in Bochum ausgerufen: Damals erhielten rund 90 Prozent der Bochumer Haushalte Zugang zu Gigabit-Geschwindigkeiten über das Glasfaser-Kabelnetz von Unitymedia (siehe dazu CVE Online vom 07.05.2019)
Claudia Boss-Teichmann 01.06.2022

