Vattenfall Eurofiber startet jetzt mit dem Netzausbau in Berlin Charlottenburg
Vattenfall Eurofiber (VFE) will in Berlin Charlottenburg mehr als 20.000 Haushalte mit Glasfaseranschlüssen versorgen. Die Vorvermarktung ist bereits abgeschlossen und mit dem Ausbau soll in Kürze begonnen werden.
"Unser Businessplan sieht einen Ausbau von Glasfaser für Berlin mit rund 500.000 Wohneinheiten bis Ende 2026 vor. Seit dem Start in 2021 verfolgen wir eine zweigeteilte Strategie. Im ersten Schritt erfolgt die Erschließung FTTB und dann auf Basis des erzeugten „Footprint“ ein schrittweiser Ausbau der Bestände mit Gebäudenetzen (FTTH). Mit der „Veredelung“ der Hausnetze haben wir in Pilotprojekten schon begonnen – der Standardausbau (FTTH) wird Anfang 2023 beginnen. Wichtig: Bereits ab Erschließung FTTB kann die Bewohnerschaft Produkte von 1&1 buchen", teilt das Unternehmen auf Anfrage von Cable!vision Europe mit. Aktuell bietet ausschließlich der Projektpartner 1&1 Produkte über die Infrastruktur von Vattenfall Eurofiber an. Doch: "Wir stehen mit allen Marktteilnehmern für Endkundenprodukte in guten Gesprächen und sind zuversichtlich, dass wir bald weitere Anbieter präsentieren werden können."
Charlottenburg ist drittes Ausbaugebiet
Berlin Charlottenburg ist nach Spandau und Marzahn das dritte Ausbaugebiet seit Start des Unternehmens Anfang 2021. Vertraglich fixiert wurden in Spandau schon knapp 7.000 Wohneinheiten (WE). Baulich sind rund 2.000 WE in Spandau via FTTB realisiert. Erste Testkunden wurden dort kürzlich angeschlossen - eine Vermarktung steht unmittelbar bevor. Eine Teilmenge von 1.800 WE FTTH ist gerade im Rahmen eines großen Bauprojektes gestartet und wird bis Anfang 2024 realisiert. In Marzahn steht Vattenfall Eurofiber kurz vor dem Abschluss der FTTB-Bauarbeiten von rund 2.400 Wohneinheiten. Der Vermarktungsstart ist für den September 2022 geplant.
Claudia Boss-Teichmann 10.06.2022


